Helmalterung Helmalterung

Im Normalfall, also ohne Sturzeinwirkung, altern heutige Helmschalen nur noch wenig. Allerdings sind Duroplastschalen (glasfaserverstärkter Kunststoff, Fiberglas) den Thermoplasten (zum Beispiel Polycarbonat) in punkto Empfindlichkeit auf Umwelteinflüsse überlegen.

Im Normalfall, also ohne Sturzeinwirkung, altern heutige Helmschalen nur noch wenig. Allerdings sind Duroplastschalen (glasfaserverstärkter Kunststoff, Fiberglas) den Thermoplasten (zum Beispiel Polycarbonat) in punkto Empfindlichkeit auf Umwelteinflüsse überlegen. Nach wie vor, wenn auch meist eingeschränkter als früher, können thermoplastische Helme nämlich empfindlich auf UV-Strahlung reagieren - die Helmschale versprödet.

 

Die Polystyrol-Innenschale verändert sich nicht, eine alte Schale dämpft genauso gut wie eine neue. Zwar kann sie sich durch eine lange Tragezeit etwas setzen, doch wirkt sich dies auf die Dämpfung nur minimal aus.


Die Alterung an sich ist also heute kaum noch ein Thema, allein allerdings schon durch das verschmuddelte Innenfutter ist ein Tausch - je nach Fahrleistung - nach zirka fünf Jahren empfehlenswert.


Anders bei einem Sturz: Nach einem Unfall oder schon bei verdächtigen Rissen, zum Beispiel nach einem Fall von der Sitzbank, sollte der Helm beim Hersteller untersucht werden.


Vorsicht auch mit Lackierungen: Nur duroplastische Helme dürfern lackiert werden, denn Thermoplaste reagieren empfindlich auf Lösungsmittel.

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