Ausprobiert: Rukka-Jacke Ausprobiert

APR Strong
Der Juli mit seinen extremen Temperaturen hatte es in sich. Wer sich mit Schutzkleidung bei weit über 30 Grad Celsius durch Autobahnstaus schlängeln musste oder mit Schrittgeschwindigkeit durch die Innenstadt quälte, war wahrlich nicht zu beneiden. Ganz abgesehen davon, dass neben dem Wohlbefinden auch die Konzentration und somit die aktive Sicherheit leidet. Deshalb haben immer mehr Hersteller sommertaugliche Funktionsbekleidung im Programm, einer der führenden Anbieter ist Rukka.
MOTORRAD fuhr deren Jackenmodell APR Strong unter anderem
in Kalifornien bei bis zu 48 Grad Celsius Außentemperatur. Da sorgt allerdings auch die beste Belüftung für keine Kühlung mehr. Bis etwa
40 Grad funktioniert die APR Strong jedoch hervorragend. Bereits ab Schrittgeschwindigkeit spürt der Fahrer einen Luftzug im gesamten Frontbereich. Voraussetzung: Das separate, wasserdichte Gore-Tex-Insert wurde zuvor entfernt. Die
Verarbeitung der Rukka-Jacke (Preis 699 Euro) ist tadellos. Kritik gibt’s
für die etwas zu hart geratenen und dadurch nicht sehr komfortablen Protektoren. Außerdem dürfte die Jacke gern einige Taschen mehr
besitzen. Insgesamt hinterließ sie einen prima Eindruck – ihre Sommereignung ist unbestritten. Temperaturen unter zirka 20
Grad sind hingegen nur mit einer separaten Wärmeschicht, beispielsweise Pulli oder Shirt, erträglich.

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