AJS Bolton-Jacke von Louis ausprobiert Motorradjacke im Retro-Look

Guter Schutz beim Motorradfahren, lässiger Retro-Auftritt in der Freizeit. Damit ködert die Bolton Kunden. Schafft sie den Spagat?

Foto: Dentges

Dickes, relativ weiches Rindsleder, Leder-Dopplung an den Schultern, Belüftung an Front wie Rücken und herausnehmbare Super-Shield-Protektoren, das sind die Pfunde, mit denen die Bolton wuchern kann. Die abnehmbare Kapuze ist ein Detail, das nur im Freizeit­einsatz eine Rolle spielt. Zwei Außentaschen (knapp be­messen), zwei Innentaschen (deutlich mehr Platz) und eine Handytasche (Smartphones willkommen) taugen in der Praxis, die Verarbeitungsqualität macht einen soliden Eindruck. 

Während der Fahrt fühlt man sich gut geschützt, lediglich die Ellbogen-Protektoren wirken etwas knapp bemessen. Der körpernahe Schnitt und das stabile Leder unterbinden Flattertendenzen. Das mit dem Label AJS an eine glorreiche englische Motorradmarke erinnert wird, ist ehrenwert, die Zahl 1938 auf der Brust wurde aber ohne historisches Gespür gewählt. Die coole Jacke gibt es in den Größen 48 bis 58 für 299,95 Euro, ein Rückenprotektor kann nachgerüstet werden.

MOTORRAD-Urteil: GUT

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