Mehrkammer-Reifen (Archivversion)

Breiten-Sport

Manch einer kennt das Problem: Breitreifen machen vor der Eisdiele zwar mächtig Eindruck, sind für die Kurvenhatz auf winkligen Landstraßen aber nur bedingt geeignet. Mit schmalen Reifen läßt sich die Maschine zielgenauer und leichter in Kurven einlenken, und das Aufstellmoment beim Bremsen in Schräglage ist deutlich geringer. Michelin schlägt bei dem neuen »Macmini« gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Durch ein Dreikammersystem (bekannt aus dem Luftmatratzen-Sektor und Schlauchboot-Bereich) läßt sich die Reifenbreite über Blitzventile schnell zwischen 130 und 200 Millimeter variieren. Für die schmalste Landstraßen-Einstellung wird nur die mittlere Kammer mit Luft gefüllt. Für den Showteil können zusätzlich die beiden Seitenkammern unter Druck gesetzt werden. Einzigartiger Sicherheitsaspekt: Durch ausschließliches Aufpumpen der Seitenkammern entsteht in der Mitte des Reifens eine Wasserablauf-Rinne - die Aquaplaning-Gefahr wird erheblich verringert. Michelin-Pressesprecher Reinhard Sucher: »Wir arbeiten an einem universellen Neun-Kammer-System, das langfristig unsere gesamte Reifenpalette ersetzt.“
Anzeige

Power-Speicher (Archivversion) - Drucksache

Jeder Sportfahrer kennt das Problem: Bei hohen Geschwindigkeiten bewirken die Ram-Air-Systeme einen nicht nutzbaren Leistungs-Überschuß. Bei niedrigem Tempo fehlt Power - Wheelies vor der Disko und Burnouts an der Ampel fallen unnötig schwer. Die Lösung bietet der 989 Mark teure »Hoover-Kraft« von SpeedPro. Der Druckspeicher aus karbonverstärktem Titanblech lädt sich bei Geschwindigkeiten oberhalb 240 km/h über die Ram-Air-Kanäle mit komprimierter Luft auf. Diese kann auf Knopfdruck in die Ansaug-Kanäle eingeblasen werden (Kompressor-Effekt). Auf diese Weise wird kurzfristig bis zu 30 Prozent mehr Leistung entwickelt. Über das »Dampfrad« (unten am Gehäuse) läßt sich der Ladedruck regeln.

(Archivversion)

Kaum einer kennt das Problem: Nach durchzechter Nacht fällt das Fahren in Gore-Tex- und Sympatex-Anzügen schwer. Der Grund: Die Funktionsmembranen lassen zwar Wasserdampf, aber keinen Restalkohol durch - die Ausnüchterungsphase verlängert sich über Gebühr. Alko-Tex mit Promillemembran von Vanucci soll das Problem lösen. MOTORRAD hatte Gelegenheit, exklusiv nach einer Betriebsfeier ein Vorserienexemplar probezufahren - selbstverständlich auf abgesperrter Strecke. Testredakteur Holger Heckmeck stieg mit 2,4 Promille in den 198 Mark teuren Anzug. Bereits 37 Kilometer später hatte sich der Pegel auf 0,29 Promille reduziert. Einziger Haken: Der Sitzbankbezug verfärbte sich durch die aggressiven Alkoholdämpfe. Anbieter Detlev Louis will in der Serie durch ein Gesäß-Inlet für Abhilfe sorgen.

Artikel teilen

Anzeige
Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote