Reifen-Abdrückgeräte (Archivversion)

Drücker

Der Reifenwechsel von Hand mit Montierhebeln ist für den erfahrenen Schrauber kein Problem. Aber ärgerlich ist dabei oft, daß wie bei den Excel- oder den breiten Akront-Super-Moto-Felgen der Reifen trotz derber Tritte mit dem Cross-Stiefel nicht ins Felgenbett springen will. In solchen Fällen helfen Geräte zum Herunterhebeln des Reifens. Das Teil von Gericke kostet 98 Mark, ist eher mäßig verarbeitet und recht klein. Das Kurbeln ist schweißtreibend, besonders dann, wenn mehrfach nachgesetzt werden muß. Der Reifen kann jedoch immer zuverlässig ins Bett gedrückt werden. Erheblich größer ist das 129 Mark teure Gerät von Zupin (Telefon 0 86 69/8 57 60). Das ist zwar auch nicht besonders edel verarbeitet, aber dafür läßt sich der Reifen blitzschnell und ohne großen Kraftaufwand über den Felgenhump drücken. Bei breiten Straßenfelgen muß das Teil mangels Verstellmöglichkeit jedoch passen.
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Choke verlegen (Archivversion) - Näher

Schluß mit dem Ärger über den einstufigen, versteckt angebrachten Choke - die Firma Kedo (Telefon 0 40/40 17 02 00) bietet eine stufenlose Fernbedienung zum Nachrüsten an. Der Kit besteht aus einem zirka 85 Zentimeter langem Zug, sämtlichem Montagematerial und einer Anbauanleitung. Er paßt an alle Mikuni-Vergaser mit Zehn- oder Zwölf-Millimeter-Choke-Anschluß - zum Beispiel an die Yamaha SR 500, XT 500 oder XT 600. Der Preis für den Zug mit Zehn-Millimeter-Anschluß beträgt 83,50, für zwölf Millimeter 89,90 Mark.

Ducati-Kupplung (Archivversion) - Leichter

Vielleicht mal einen Tick Superbike? Die Kupplungseinheit, die für Fabrizio Pirovano angefertigt wurde, kann man nun auch als Privatmensch kaufen. Für 1198 Mark gibt’s von der Firma Schlechte (Telefon 0 89/66 27 93) hochfestes Aluminium (genauer gesagt 7075 T6), mit Liebe in die Form einer Kupplung gebracht. Weiterhin sind spezielle Führungsbuchsen für die Kupplungsfedern im Lieferumfang enthalten.

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