Test grobstollige Enduroreifen (Archivversion)

Staubberater

Enduroreifen sollten nicht nur auf trockenem und nassem Asphalt taugen, sondern auch abseits der Straße ordentlich Staub aufwirbeln und Grip bieten. Sechs Grobstoller im Test.

Keine andere Motorradgattung deckt so viele verschiedene Einsatzbereiche ab wie Enduros. Mal abgesehen vom Autobahnheizen eignen sie sich für nahezu alles: wieselflink im Stadtverkehr, handlich auf Landstraßen jeder Kategorie und sogar geländetauglich. Die optimalen Allroundeigenschaften erreichen die hochbeinigen Maschinen jedoch nur mit den entsprechenden Sohlen. Mit wenig profilierten Reifen wird der Ausflug ins Gelände sonst schnell zum Eiertanz. Im Gegensatz dazu erlauben selbst sehr grob anmutende Stollenreifen erstaunliche Schräglagen auf der Straße – und bieten ganz nebenbei
einen meist recht breiten und somit gut kontrollierbaren Grenzbereich.
Wer also im Urlaub mit seiner Enduro dem streng reglementierten Deutschland in Richtung Ost- oder Südeuropa entfliehen möchte, um völlig legal losen Untergrund unter die Räder zu nehmen, ist gut beraten, sich für geländetaugliche, straßenzugelassene Pneus zu entscheiden. Die verkraften auch mal 1000 Kilometer Anfahrt auf Asphalt, ohne sich gleich aufzulösen, und bieten im Reiseland noch ausreichend Profil für Baggereinlagen abseits der Straße.
Welche aktuellen Enduroreifen diesen Ansprüchen genügen, testete MOTORRAD auf der brandneuen Yamaha XT 660 R.
Deren Reifendimensionen 90/90-21 vorn und 130/80-17 hinten finden sich auch
bei zahlreichen Ein- und Zweizylinder-
Enduros anderer Hersteller. Außer den Fahrversuchen auf trockenem Asphalt und auf einer künstlich bewässerten Nassteststrecke mussten sich die sechs Reifenpaarungen von Continental, Maxxis, Mefo, Metzeler, Michelin und Pirelli mehrere Tage im Gelände beweisen.
Doch zunächst fühlte MOTORRAD auf einem großen Handlingkurs im Contidrom bei Hannover den Probanden bezüglich sämtlichen bei Trockenheit relevanten
Kriterien auf die Zähne respektive Stollen. Besonders die extrem lang gezogenen Kurven der Teststrecke eigneten sich ausgezeichnet, um Kurvenhaftung und -stabilität sowie das Grenzbereichverhalten auszuloten. Trotz kontinuierlichen Herantastens an die Haftgrenze gab es keinen unplanmäßigen Abflug. Das spricht einerseits
für die Erfahrung der Tester. Andererseits ermöglicht der im Vergleich zu Straßenreifen wesentlich breitere Grenzbereich dem Piloten auch größere Rutscher noch sicher abzufangen.
Kurvengeschwindigkeiten, Rundenzeiten und weitere Daten zu den jeweiligen Fahrzuständen zeichnete MOTORRAD mittels Datarecording auf. Nach jedem Turn wurden die Daten ausgelesen und mit den subjektiven Eindrücken verglichen. Bei Unstimmigkeiten ging’s gleich noch mal auf die Piste. Analog verlief der Nasstest. Allerdings fanden die Fahrten auf einem
etwas engeren, permanent bewässerten Rundkurs des Contidroms statt, der stets gleich bleibende Testbedingungen garantiert. Zeigte ein Reifen Ausreißer bei den Fahreigenschaften, wurde er zur Kontrolle und Ergebnisbestätigung noch einmal von den Testern nachgefahren.
MOTORRAD versah die Reifensätze bei Trocken- und Nasstest mit dem vorgeschriebenen Reifendruck. Für die Offroad-Wertung in den italienischen Alpen wurde der Luftdruck dagegen bei allen Kandidaten auf 1,7 bar vorn und hinten abgelassen – eine gebräuchliche Maßnahme, um im Gelände für den richtigen Grip zu sorgen. Durch den geringeren Druck werden die Reifen weicher und können sich besser in den Untergrund krallen. Wer noch deutlich mehr Luft ablässt, läuft jedoch Gefahr, dass sich der Mantel auf der Felge dreht und dadurch das Schlauchventil abreißt. Um das zu verhindern, besitzen leichte Sportenduros so genannte Reifenhalter, die den Mantel auf der Felge fixieren. Bei schweren Enduros wie der XT 660 R ist das jedoch nicht üblich. Außerdem nutzt der beste Reifenhalter nichts, wenn der Druck im Reifen so gering ist, dass Kanten oder große Steine bis auf die Felge durchschlagen und diese samt Schlauch beschädigen. Die Offroad-Testrunde bestand aus einem 30 Kilometer langen Kurs, der sämtliche Bodenbeschaffenheiten aufwies: Schotter, Felsstufen und Waldboden (fest und weich). Ebenfalls zum Programm gehörte eine steile Hillclimb-Strecke, bei der die Hinterreifen zeigen mussten, wie gut sie baggern.
Fazit: Es gibt sie wirklich, die echten Allroundreifen, die den gesamten Einsatzbereich der Enduros abdecken. Sie sorgen sowohl auf der Straße, trocken oder nass, wie auch im Gelände jederzeit für eine
zuverlässige und sichere Verbindung mit dem Untergrund.
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Continental
TKC 80 (Archivversion)

Reifentyp: vorn TKC 80, hinten TKC 80
Infos: www.conti.de
Daten
Dimension: vorn 90/90-21, hinten 130/80-17
Gewicht: vorn 3,7 kg, hinten 6,4 kg
Maximale Profiltiefe: vorn 9,5 mm,
hinten 10,6 mm
Bewertung
Trockenfahrverhalten 121 Punkte, Platz 1
Besonders in den Kriterien Kurvenhaftung und Grenzbereichverhalten präsentieren sich die Continental von ihrer besten Seite. Die Stollenreifen ermöglichen
atemberaubende Schräglagen, die so manchem gejagten Superbikefahrer den Schweiß auf die Stirn treiben dürften. Der Klassiker TKC 80 ist auf der Straße bei grobstolligen Enduroreifen das Maß der Dinge.

Nassfahrverhalten 40 Punkte, Platz 2
Lenkpräzision, Kurvenhaftung und Grenzbereichverhalten liegen auf hohem Niveau. Der Conti-Hinterreifen baut
selbst bei Nässe so viel Grip auf, dass er auch bei hartem Beschleunigen nicht gleich durchdreht oder wegrutscht.

Offroad-Fahrverhalten 80 Punkte, Platz 4
Von Anfang an vermittelt der TKC ein sicheres Gefühl im Gelände. Die Gummis fahren sich auf jedem Untergrund stabil und spurtreu, im Grenzbereich rutscht das Hinterrad zuerst, Drifts lassen sich gut kontrollieren.

-Urteil: Die sehr empfehlenswerten Allrounder sind nahezu perfekt auf der Straße und
sehr gut bei Nässe. Auch im Gelände macht der TKC 80 eine gute Figur.

Maxxis
C 6006 (Archivversion)

Reifentyp: vorn C 6006, hinten C 6006
Infos: www.maxxis-reifen.de
Daten
Dimension: vorn 90/90-21, hinten 130/80-17
Gewicht: vorn 3,9 kg, hinten 5,7 kg
Maximale Profiltiefe: vorn 6,5 mm,
hinten 11,7 mm
Bewertung
Trockenfahrverhalten 99 Punkte, Platz 5
Auf der Straße hinterlässt der Maxxis eine noch akzep-
table Figur. Auffällig jedoch die vergleichsweise geringe Haftung bei Schräglage sowie das spürbare Walken beim Beschleunigen, was zu einer mäßigen Kurvenstabilität führt. Lobenswert hingegen: der gute Abrollkomfort.

Nassfahrverhalten 24 Punkte, Platz 6
Die C 6006 drehen bei hartem Beschleunigen bis in den dritten Gang hoffnungslos durch. Bei flotter Kurvenhatz muss wegen mangelnder Haftung bei Nässe die ganze Fahrbahnbreite ausgenutzt werden. Darüber hinaus ist der Grenzbereich sehr schmal und schwer zu kontrollieren.

Offroad-Fahrverhalten 68 Punkte, Platz 6
Solange es geradeaus geht, verbeißen sich die zackigen Hinterradstollen des Maxxis noch recht ordentlich in
den Untergrund. Bei Kurvenfahrt rutschen die vergleichsweise niedrigen Stollen am Vorderrad ziemlich früh weg, außerdem keilt das Hinterrad unkontrolliert aus, was
das Grenzbereichverhalten negativ beeinflusst.
-Urteil: Für den Durchschnittsfahrer mögen sich die bedingt empfehlenswerten Maxxis aufgrund des günstigen Kaufpreises rechnen. Ansonsten gilt: Für extreme Schräglagen oder heftige Geländeeinlagen gibt’s Besseres, und bei Nässe taugen die Maxxis nicht.

Mefo
MFC (Archivversion)

Reifentyp: vorn MFC 14, hinten MFC 12
Infos: www.mefo.de
Daten
Dimension: vorn 90/90-21, hinten 130/80-17
Gewicht: vorn 4,0 kg, hinten 6,7 kg
Maximale Profiltiefe: vorn 11,0 mm,
hinten 17,2 mm
Bewertung
Trockenfahrverhalten 65 Punkte, Platz 6
Die extremen Stollen an Vorder- und Hinterrad vermiesen eine exakte Linie auf der Straße. Wer mit den Mefo schnell unterwegs sein will, braucht viel Vertrauen sowie reichlich Übung und steht trotzdem häufig quer. Bereits ab 80 km/h beginnt das Motorrad spürbar zu pendeln.

Nassfahrverhalten 27 Punkte, Platz 5
Nur mäßige Haftung führt dazu, dass sich die MFC,
wenn sie zu rutschen anfangen, nur schwer kontrollieren lassen. Hinzu kommt die aufgrund der hohen, dünnen Stollen mangelhafte Lenkpräzision.

Offroad-Fahrverhalten 88 Punkte, Platz 1
Prima Lenkpräzision, gute bis sehr gute Traktion auf
harten und besonders auf weichen Böden, ausgezeichnetes Verhalten im Grenzbereich (gut kontrollierbar, auch
Vorderradrutscher) und tadellose Bremskraftübertragung.
Kurz: bester Offroad-Reifen im Test.

-Urteil: Eiertanz auf der Straße, nur mäßige Qualitäten bei Nässe, aber unschlagbar im Gelände: Für alle, die ihre Enduro auf dem Hänger zum Offroadfahren karren, sind die Mefo eine gute Wahl. Insgesamt betrachtet sind die Grobstoller jedoch nur bedingt
empfehlenswert.

Metzeler
MCE Karoo (Archivversion)

Reifentyp: vorn MCE Karoo, hinten MCE Karoo
Infos: www.metzelermoto.de
Daten
Dimension: vorn 90/90-21, hinten 130/80-17
Gewicht: vorn 3,9 kg, hinten 6,0 kg
Maximale Profiltiefe: vorn 7,5 mm,
hinten 13,2 mm
Bewertung
Trockenfahrverhalten 107 Punkte, Platz 3
Die groben Stollen verursachen Einbußen beim Fahr-
komfort, der Bremsstabilität sowie leichtes Pendeln bei Topspeed. Ansonsten liegen die Ergebnisse auf hohem Niveau. Die Kurvenhaftung reicht für den Alltag locker, und der breite Grenzbereich erlaubt auch mal einen Rutscher,
ohne gleich auf die Nase zu fallen.

Nassfahrverhalten 36 Punkte, Platz 4
Nicht ganz auf dem hohen Niveau der Michelin- oder Conti-Reifen, doch lässt sich der Metzeler zielgenau lenken, baut bei Nässe zuverlässig Grip auf und liegt auch in puncto Grenzbereich nur geringfügig hinter den Klassenbesten.

Offroad-Fahrverhalten 81 Punkte, Platz 2
Die Karoo-Reifen erlauben einen runden Fahrstil im
Gelände, sind recht zielgenau und entwickeln vor allem
auf weichen Böden dank grober Profilierung am Hinterrad viel Vortrieb. Der Grenzbereich ist gut kontrollierbar –
wenn auch einen Tick schlechter als bei Mefo oder Conti.

-Urteil: empfehlenswerter Allrounder ohne echte Schwachstellen – weder bei Trockenheit
noch bei Nässe. Dank grobstolligen Reifenprofils überzeugen die MCE Karoo auch im Gelände.

Michelin
T 63 (Archivversion)

Reifentyp: vorn T 63, hinten T 63
Infos: www.michelin.de
Daten
Dimension: vorn 90/90-21, hinten 130/80-17
Gewicht: vorn 3,4 kg, hinten 5,7 kg
Maximale Profiltiefe: vorn 7,5 mm,
hinten 12,6 mm
Bewertung
Trockenfahrverhalten 114 Punkte, Platz 2
Trotz grober Profilierung erlaubt der T 63 dank guten
Grips erstaunliche Schräglagen. Außerdem überzeugen
die Michelin mit einem breiten, gut kontrollierbaren
Grenzbereich. Die geringen Abzüge in Brems- und Hoch-
geschwindigkeitsstabilität sowie beim Fahrkomfort
lassen sich verschmerzen.

Nassfahrverhalten 44 Punkte, Platz 1
Offenbar gelang den Franzosen eine perfekte Gummimischung – die T 63 biegen auch bei Nässe wieselflink und äußerst schräg ums Eck. Die tolle Lenkpräzision sowie der breite Grenzbereich untermauern den positiven Eindruck.

Offroad-Fahrverhalten 81 Punkte, Platz 2
Die Michelin lassen sich schon auf den ersten Metern
ohne viel Eingewöhnung völlig unkompliziert im Gelände bewegen. Ihre Ausgewogenheit in allen Kriterien sichert ihnen zusammen mit den Metzeler MCE den zweiten
Platz hinter den Mefo in dieser Disziplin.

-Urteil: Der Überflieger bei Nässe
sammelt in den anderen Disziplinen ebenfalls reichlich Punkte und eignet sich sowohl für den Alltagseinsatz als auch für deftige Geländeausflüge. Ein sehr empfehlenswerter, echter Allrounder.

Pirelli
MT 21 (Archivversion)

Reifentyp: vorn MT 21, hinten MT 21
Infos: www.pirellimoto.de
Daten
Dimension: vorn 90/90-21, hinten 130/90-17
Gewicht: vorn 3,9 kg, hinten 6,3 kg
Maximale Profiltiefe: vorn 10,8 mm,
hinten 14,4 mm
Bewertung
Trockenfahrverhalten 106 Punkte, Platz 4
Die MT 21 benötigen spürbar höhere Lenkkräfte als die Mitbewerber, was zu Punktabzug im Kriterium Handlich-
keit führt. Die Haftung liegt im oberen Mittelfeld, der noch gut kontrollierbare Grenzbereich etwas darunter. Die vergleichsweise hohen Profilblöcke (vor allem am Vorderrad) beeinflussen spürbar (holpern) den Fahrkomfort.

Nassfahrverhalten 37 Punkte, Platz 3
Zwar drehen die Pirelli bei starkem Beschleunigen schon mal durch, dafür lässt sich der Grenzbereich bei Nässe
gut kontrollieren, zudem bauen die MT 21 bei Kurvenfahrt ausreichend Grip auf.

Offroad-Fahrverhalten 75 Punkte, Platz 5
Das Vorderrad tendiert besonders auf Schotter gelegentlich zum Wegrutschen – das Hinterrad verliert auf solchem Untergrund ebenfalls etwas den Halt. Bei weichen Böden baggert der MT 21 hingegen ordentlich voran.

-Urteil: Ein empfehlenswerter
Allrounder, der in allen Disziplinen Punkte sammelt, ohne irgendwo mit einer gravierenden Schwäche aufzuwarten. Egal, ob Kurvenhatz, Regenfahrt oder Geländeausflug,
der MT 21 macht alles mit.

testkriterien (Archivversion)

Die im folgenden aufgeführten Kriterien werden zur Gesamtbeurteilung in den Bereichen Trockenfunktion, Nasstest und Offroad-Wertung herangezogen.
Handlichkeit: benötigte Lenkkraft, um die Maschine in Schräglage zu bringen oder in Schräglage beziehungsweise auf der gewünschten Linie zu halten.
Lenkpräzision: wird in unterschiedlich schnellen Kurven getestet und gibt Auskunft darüber, ob das Motorrad
dem gewünschten Kurs, der über Lenkkräfte vorgegeben wird, folgt oder ob die Linie korrigiert werden muss.
Haftung/Kurven: Seitenführung in Schräglage auf nasser und trockener Fahrbahn, getestet wird auf einer abgesperrten Strecke.
Kurvenstabilität: Fahrstabilität bei schneller Kurvenfahrt,
in Wechselkurven und bei Bodenwellen.
Grenzbereichverhalten: Beherrschbarkeit des Reifens im Grenzbereich der Haftung.
Stabilität bei Höchstgeschwindigkeit: Läuft das Motorrad unbeirrt geradeaus, oder kommt es zu Pendelbewegungen?
Bremsstabilität: Bleibt das Motorrad bei hartem Verzögern in der Spur, oder droht es auszubrechen beziehungsweise knicken die Stollen weg?
Fahrkomfort: entspricht dem Abrollkomfort der Reifen.
Traktion*: maximal möglicher Vortrieb am Hinterrad bei unterschiedlichen Bodenverhältnissen.
Bremskraftübertragung*: maximal mögliche Verzögerung durch Betätigen der Vorderradbremse im Gelände.
*nur Offroad

testsieger reifenserie (Archivversion)

11/2004 Sportreifen
Testfahrzeug: Suzuki GSX-R 750
Reifendimension: vorn 120/70 ZR 17,
hinten 180/55 ZR 17
Teilnehmer: Avon Azaro AV 49/50 SP, Bridgestone Battlax BT 014, Continental ContiForce Max, Dunlop Sportmax D 208, Metzeler Sportec M-1, Michelin Pilot Power, Pirelli Diablo
Testergebnis
Kurvenverhalten: Metzeler vor Pirelli und Michelin
Nasstest: Michelin klar vor Metzeler und Continental
12/2004 Supermotoreifen
Testfahrzeug: KTM 640 LC4 Supermoto
Reifendimension: vorn 120/70 (Z)R 17,
hinten 160/60 (Z)R 17
Teilnehmer: Avon AM 43/44 Distanzia, Bridgestone Battlax BT 090, Continental ContiForce SM, Dunlop Sportmax D 207 RR, Maxxis Goldspeed »Silver Line«, Metzeler Rennsport, Michelin Pilot Power, Pirelli Dragon Supercorsa, Pirelli MT 60 RS, Shinko Podium
Testergebnis
Kurvenverhalten: Michelin vor Continental und Pirelli
Nasstest: Continental vor Michelin und Pirelli
13/2004 Tourensportreifen
Testfahrzeuge: Kawasaki ZRX 1200 R und
Suzuki GSX-R 750
Reifendimension: vorn 120/70 ZR 17,
hinten 180/55 ZR 17
Teilnehmer: Avon Azaro AV 45/46 ST,
Bridgestone BT 020, Continental Road Attack, Dunlop Sportmax D 220 ST, Metzeler Roadtec Z6, Michelin
Pilot Road, Pirelli Dragon GTS
Testergebnis
Kurvenverhalten: Metzeler klar vor Michelin und den gleichauf liegenden Bridgestone und Pirelli
Nasstest: Continental knapp vor den gleichauf liegenden Metzeler und Michelin
14/2004 Reifen für Youngtimer
Testfahrzeug: Honda CX 500
Reifendimension: vorn 3.25 H 19 und 100/90-19, hinten 4.00 H 18 und 110/90-18
Teilnehmer: Avon Roadrunner AM 20/21, Bridgestone BT 45, Continental TKV 11/12, Dunlop Arrowmax GT 501, Pirelli Sport Demon
Testergebnis
Kurvenverhalten: Bridgestone klar vor Continental und Dunlop
Nasstest: Bridgestone vor Continental, der wiederum deutlich
vor Dunlop

artikel* in (Archivversion)

14/2004 Test: Reifen für Youngtimer auf Honda CX 500
13/2004 Test: Tourensportreifen auf Kawasaki ZRX 1200 R und Suzuki GSX-R 750
12/2004 Test: Supermotoreifen auf KTM 640 LC 4 SM
11/2004 Test: Sportreifen auf Suzuki GSX-R 750
9/2003 Spezial Reifen mit Test: Enduroreifen auf BMW F 650 GS, Test Sportreifen auf Kawasaki ZX-9R und Test Supersportreifen auf Suzuki GSX-R 600
19/2002 Einfluss der Reifenbreite auf die Handlichkeit
12/2002 Test: Sportreifen auf Suzuki GSX-R 1000
6/2002 Spezial Reifen: Test Tourenreifen für Suzuki GSF 1200 Bandit
22/2001 Ausprobiert: Winterreifen für KTM LC4
14/2001 Fahrbericht: neue Mittelklasse-Reifen Metzeler ME 330/550
12/2001 Test: Rennsportreifen für Yamaha YZF-R1
9/2001 Spezial Reifen: Test Straßensportreifen für Yamaha YZF-R1
5/2001 Beratung: Auswuchten
1/2001 Beratung: Reifenventile und Luftdruckprüfer
26/2000 Ausprobiert: FIM-Enduroreifen
16/2000 Ausprobiert: Regenrennreifen
12/2000 Test: Sportreifen für Honda CBR 600 F
6/2000 Spezial Reifen: Test Reifen für die BMW R 1150 GS
18/1999 Reifenempfehlung: elf Gummipärchen für Suzuki SV 650/SV 650 S
13/1999 Spezial Reifen: Test Reifen für die Suzuki GSF 600 Bandit
3/1999 Ausprobiert: Reifen für Suzuki GS 500 E
26/1998 Reifenberatung: Honda CB 750
25/1998 Test: Reifen für Yamaha YZF-R6 und YZF-R1
25/1998 Reifenberatung: Ducati 996 Biposto
24/1998 Reifenberatung: Yamaha YZF-R1
23/1998 Reifenberatung: Suzuki XF 650 Freewind
18/1998 Ausprobiert: Reifen für Honda VFR 750 F
16/1998 Reifenberatung: Kawasaki ER-5
13/1998 Ausprobiert: Reifen für Suzuki TL 1000 R
12/1998 Test: Sportreifen auf Yamaha YZF 1000 R
11/1998 Test: Tourenreifen auf Yamaha YZF 1000 R
9/1998 Reifenberatung: Honda CBR 900 RR
4/1998 Beratung: Umbau von Rädern und Felgen
12/1997 Test: Sportreifen auf Honda CBR 600 F
11/1997 Test: Tourenreifen auf Honda CBR 600 F

reifenpreise (Archivversion)

Bedingt durch den harten Wettbewerb schwanken die Reifenpreise von Händler
zu Händler enorm. Verbindliche Angaben sind somit unmöglich. Mangels offiziellen Preisempfehlungen seitens der Reifen-
hersteller bleibt die Preispolitik dem Handel überlassen, der je nach Stückzahlen mehr oder weniger Spielraum hat. Bei einer Stichprobe lagen die Pärchen von Mefo (109 Euro) und Maxxis (113 Euro) deutlich günstiger als die Gummis von Metzeler (130 Euro) und Pirelli (133 Euro). Am
teuersten waren die Reifensätze von Michelin (144 Euro) und Continental (154 Euro). Allerdings können diese Preise auch untereinander je nach Händler stark schwanken. Deshalb gilt: Preisvergleich lohnt.

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