Ausprobiert: Dunlop Roadsmart (Archivversion) Haft-Prüfung

Dunlop ersetzt im wichtigen Tourensportsegment ab sofort den betagten D 220 ST durch den Sportmax Roadsmart. Ob Karkasse, Gummimischung, Kontur oder Profildesign: alles neu und viel besser – verspricht zumindest die Pressemappe. Um das zu prüfen, konnte MOTORRAD im Dunlop-Testzentrum im südfranzösischen Mireval auf verschiedenen Motorrädern den Neuen im Vergleich zu den direkten Konkurrenten Bridgestone BT 021 und Michelin Pilot Road II testen, beide mit Zweikomponenten-Mischung wie beim Roadsmart, bei ihm jedoch nur am Hinterrad.
Auf dem 3,3 Kilometer langen Rundkurs von Mireval überzeugte der neue Dunlop vor allem mit einem sehr hohen Grip-Niveau im Trockenen. Selbst für zügiges Rennstreckentempo bietet der Tourensport-Pneu noch reichlich Haftungsreserven, gibt sich aber nicht ganz so handlich wie der Pilot Road II. Das ist insbesondere auf ohnehin sehr agilen Motorrädern kein Nachteil, er­fordert bei unhandlicheren Bikes allerdings etwas Nachdruck beim Einlenken.
Eine deutliche Steigerung im Vergleich zu seinem Vorgänger ist der Roadsmart bei Nässe. Den bewässerten Handlingparcours meisterte der Dunlop wesentlich souveräner als der Konkurrent von Bridgestone und verpasste das bekannt hohe Niveau des Regenkönigs Pilot Road II nur knapp. Man darf also gespannt sein, wie sich der Roadmaster im nächsten Tourensport-Reifentest von MOTORRAD schlägt. Da werden neben den Trocken- und Nassfahreigenschaften auch die Laufleistungen ermittelt.ks

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote