Bessere Manieren für die Yamaha TRX (Archivversion) Ruhiggestellt

Seit dem Dauertestbeginn nervte die Yamaha TRX 850 ihre Fahrer mit ihrer harten Gasannahme und den damit einhergehenden Lastwechselreaktionen. Kolonnenfahrten und der tägliche Berufsverkehr zermürbten so auch die abgebrütesten Fahrer.Abhilfe verspricht hier ein Dynojet-Vergaserkit für 189 Mark. Der Kit umfaßt andere Düsennadeln und neue Hauptdüsen. Allerdings ist die Vergaserbestückung Teil der Allgemeinen Betriebserlaubnis, deshalb sorgt der Einbau für deren Erlöschen. MOTORRAD hat es zu Testzwecken trotzdem ausprobiert. Und siehe da, das Problem ist tatsächlich fast völlig aus der Welt. Die Yamaha TRX 850 zeigt sich in einem neuen Licht. Mit zusätzlich minimiertem Spiel im Gaszug läßt sich das Gas nun ganz sanft aufziehen. Die lästigen Lastwechsel sind kaum mehr zu spüren.Ein weitere Unart der TRX ist die zu komfortbetont abgestimmte Gabel. Bei sportlicher Gangart neigt sie allzuleicht zum Durchschlagen. Besserung hat hier der Einbau anderer Gabelfedern gebracht. Beste Ergebnisse bringen die stufenlos progressiv gewickelten Federn von Hyperpro für 249 Mark. Die Yamaha bleibt ausreichend komfortabel und bietet auch für den Rennstreckenbetrieb genug Reserven. Uli Baumann

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