Die Rechtsauffassung des Bundesverkehrsministerium Kaum Bedenken

Um Irritationen auszuräumen, hat das Bundesverkehrsministerium im Juni 2008 eine Klarstellung zum Thema „Unbedenklichkeitsbescheinigungen“ verfasst. Bei Motorrädern, die eine Fabrikatsbindung haben, aber mit geänderten Reifendimensionen ausgerüstet werden, heißt es: „Erfüllt ein Reifen alle Bedingungen, die an Reifen und an deren Anbau gestellt werden, ist er zulässig. Es bedarf für den rechtmäßigen Anbau keiner zusätzlichen amtlichen Befassung oder besonderen Prüfung. Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ist entbehrlich, aber für alle Beteiligten wie Händler, Endverbraucher, Überwachungsorganisationen oder die Polizei eine nützliche Hilfe.“ Sollte bei einer Fabrikatsbindung auf eine andere Marke in einer anderen Dimension um-gerüstet werden, „muss [...] eine Unbedenklich-keitsbescheinigung vorliegen“. Dieser Rechtsauffassung sind auch die Länder in der 146. Sitzung des Bund-Länder-Fachausschusses „Technisches Kraftfahrwesen“ gefolgt und haben die Überwachungsinstitutionen angewiesen, „entsprechend dem geltenden Recht zu verfahren“.

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