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Zwischen bestem und schlechtestem Reifen klaffen über sieben Meter Bremsweg-Differenz – mehr als ein Kleintransporter lang ist!

Marktübersicht Motorradreifen 2016 Tuningmaßnahme Nr 1

Ein Blick auf die neuen Motorradreifen 2016: Landstraßen-Fahrer, Schotter-Fans und sportliche Motorradfahrer können sich über eine Vielzahl neuer Profile freuen. Wir haben schon einmal alle Erkenntnisse zum Reifenjahrgang 2016 zusammengetragen.

Was bringt ein top abgestimmtes Fahrwerk ohne gescheite Gummis? Eben. Motorradreifen sind und bleiben die Tuningmaßnahme Nummer eins. Nicht nur für den optimalen Fahrspaß, sondern auch, um kritische Situationen sicher meistern zu können. Natürlich gehört bei nahezu jedem neuen Motorrad das ABS zur Grundausstattung. Doch unsere Reifentests belegen: Je nach Bereifung fallen die Bremswege bei ein und demselben Motorrad stark unterschiedlich aus. Ein Blick in den letzten Tourenreifentest, bei dem eine Yamaha FJR 1300 A auf nasser Zwischen bestem und schlechtestem Reifen klaffen über sieben Meter Differenz – mehr als ein Kleintransporter lang ist! Und wohlgemerkt, bei allen sechs Testpaarungen handelte es sich um die Top-Modelle der jeweiligen Hersteller!

Der Vergleich mit einem gut abgehangenen Vorvorgänger hätte noch dramatischere Ausschläge bei diesem Testszenario zur Folge gehabt. Weshalb auch wir wieder mit Spannung auf den diesjährigen MOTORRAD-Reifentest schauen: Ab MOTORRAD Ausgabe 11/2016 geht es los, mit Enduroreifen für große Reiseenduros à la Multistrada, GS, 1190 und 1290 Adventure.

Auf den nächsten Seiten haben wir schon einmal alle Erkenntnisse zum Reifenjahrgang 2016 zusammengetragen.

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Foto: markus-jahn.com
Tourenreifen sind die Alleskönner unter den Motorradreifen.
Tourenreifen sind die Alleskönner unter den Motorradreifen.

Tourenreifen

Sie sind die Alleskönner unter den Motorradreifen. Auf der einen Seite müssen sie sportliche Gene für eine flott gefahrene Alpen-Runde oder die Bestzeit auf der Hausstrecke mitbringen. Auf der anderen Seite gilt es, als Dauerläufer mehrere Tausend Kilometer ohne nachhaltigen Profilverlust wegzustecken. Und natürlich: Gefahren wird bei Wind und Wetter, weshalb Touren-Fans auch auf eine gute Nassperformance Wert legen. Für die Saison 2016 haben Conti, Dunlop und Metzeler diese neuen Gummis in der Touristenklasse aufgelegt.

Continental Road Attack 2 Evo GT: Beim 2015er-Reifentest, den MOTORRAD auf Yamahas Tourenflaggschiff FJR 1300 A ausfuhr, schickte Conti schweren Herzens den angejahrten Road Attack 2 GT ins Rennen. Auf der Landstraße kein Problem: Auch nach 4000 Kilometern zeigte dieser noch Bestwerte. Doch in der reinen Verschleißwertung sowie bei Nässe rutschte der GT-Reifen nach hinten durch. Zweimal letzter Platz – damit war auch das Endergebnis nicht mehr zu retten. Besser kann es nun mit dem EVO GT werden, der mit neuer Mischung vor allem bei Regen brillieren soll.

Fazit: Contis haben uns schon immer durch ihre extreme Handlichkeit begeistert. Dieser Charakter wird auch den Road Attack 2 EVO GT auszeichnen. Aber ob er der Konkurrenz bei Nässe wegfahren kann? Diese Frage bleibt spannend!

Dunlop Roadsmart III: Wie viel Entwicklungsarbeit tatsächlich in einem Tourenreifen steckt, haben wir im Artikel "Reifenentwicklung" am Beispiel des neuen Dunlop Roadsmart III einmal genauer beleuchtet. Hier noch einmal die Ausgangsbasis: 2015 hatte der Vorgänger jedenfalls keinen leichten Stand (mehr). Letzter Platz in der Landstraßen-/Autobahnwertung, Vorletzter bei Regen, im Verschleiß mit viertem Rang irgendwie mittendrin. Viele Baustellen, die nun im neuen Roadsmart III abgearbeitet sein sollen.

Fazit: Mit den letzten Enduro-Neuerscheinungen TR91 und Trailsmart hat Dunlop das Feld kräftig durchgewirbelt. Deshalb lautet unsere Testprognose für den Tourenreifen Roadsmart III: ein heißer Anwärter fürs Podium!

Metzeler Roadtec 01: Bei der Münchner Traditionsmarke wird mit dem Roadtec 01 eine neue Ära eingeläutet. Vorbei die Zeit der Z-Typologie, deren letzter Vertreter Z8 Interact beim 2015er-Tourenreifentest immerhin noch den Gesamtsieg auf Yamahas FJR 1300 einfahren konnte. Landstraße, Autobahn, nasse Straßen, Laufleistung – der Z8 war in allen Kapiteln eine Bank. Eine solide Basis, auf der die neue Generation aufsatteln kann. Mit seinem markanten Profildesign lässt der Roadtec 01 aber zunächst jede verwandtschaftliche Nähe zum Z8 vermissen.

Fazit: Der Z8 Interact hat durch seine Ausgewogenheit überzeugt. Wenn dies auch bei der Entwicklung des Roadtec 01 im Lastenheft der Metzeler-Entwickler ganz oben gestanden hat, wird es für die Konkurrenz ein hartes Jahr.

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Die Konkurrenz im Test 2015

  • Bridgestone Battlax T 30 Evo
    MOTORRAD-Testergebnis: Bridgestones T 30 Evo ist ein unauffälliger Allrounder zum Kilometerfressen. Dazu passt seine erstklassige Stabilität bei voller Beladung. In Sachen Agilität und Nassperformance eher zweite Wahl.
  • Michelin Pilot Road 4 GT
    MOTORRAD-Testergebnis: In der Gesamtabrechnung schafft es Michelins GT-Version des Road 4 auf Platz zwei. Doch Landstraßen-Fans wird der GT nicht überzeugen. Eher Allwetterfahrer, die auch auf Laufleistung Wert legen.
  • Pirelli Angel GT
    MOTORRAD-Testergebnis: Aus der Summe der Einzelergebnisse ergab sich in der Schlussbilanz 2015 Platz zwei für den Pirelli Angel GT. Eine erstklassige Wahl für sportliche Touren-Fans, denen der Reifenverschleiß relativ schnuppe ist.
Foto: markus-jahn.com
Sportreifen - das ist die Königsklasse der Motorradreifen. Hier ist 2016 wieder einiges in Bewegung gekommen.
Sportreifen - das ist die Königsklasse der Motorradreifen. Hier ist 2016 wieder einiges in Bewegung gekommen.

Sportreifen

Auch in der Königsklasse der Motorradreifen ist 2016 wieder einiges in Bewegung gekommen. Mit Bridgestone, Conti und Pirelli haben gleich drei renommierte Hersteller ihre Sportreifen gründlich überarbeitet. In der Vergangenheit ist diese Gattung immer mehr Richtung Alltagstauglichkeit feingetrimmt worden. Nicht radikal auf die Rennstrecke abgestimmt – dafür hält jede Premiummarke nochmals einen sogenannten Hypersport-, sprich Rennreifen parat. Diese Sportreifen dagegen sollen sich auch bei Regen und durch ihre Laufleistung bewähren.

Bridgestone S21: Über Lange Zeit hat die Japanische Marke in dieser Gattung unerbittliche Härte gezeigt. Sprich: Die Sportreifen von Bridgestone waren auf maximale Stabilität bei Highspeed ausgelegt. Mit der Folge, dass Agilität und Nassperformance auf der Strecke blieben. Der BT16 Pro läutete vor einigen Jahren die Trendwende ein, die dann in der neuen S-Klasse mündete. Als Erster überzeugte der S20 in den MOTORRAD-Tests, mochte Kurvenorgien und war alles andere als wasserscheu. Sein Manko: eine sehr geringe Laufleistung. Weshalb die Japaner als Nachfolger den S20 Evo vom Stapel ließen. Im letzten großen Vergleich inklusive Verschleißwertung konnte sich der Evo knapp hinter den beiden Testsiegerreifen von Metzeler und Michelin behaupten. Zielt der neu konzipierte S21 nun auf Sieg?

Fazit: In unseren ersten Tests überzeugte der S21 vor allem bei sportlicher Gangart: Präzise, neutral, stabil – mit diesen Eigenschaften wird er vor allem rennsportlich ambitionierten Fahrern gefallen. Bei Nässe bleibt er aber hinter dem S20 Evo – das muss man mögen.

Continental Sport Attack 3: Conti und Kurven, diese Verbindung hat in unseren Tests schon immer sehr gut funktioniert. In der Handling-Wertung legen die Hannoveraner die Messlatte verdammt hoch und zeigen der Konkurrenz stets eindrucksvoll, wo der Hammer hängt. Anscheinend scheint es aber in Niedersachsen (wie auch in Hessen, wo die Entwicklungsabteilung sitzt) kaum zu regnen. Denn nasse Straßen haben Contis eigentlich noch nie so recht gemocht. Weshalb der Sport Attack 2 im letzten großen Sportreifen-Vergleich von MOTORRAD den Test auch auf dem vorletzten Platz beendete. Auch bei der Verschleißmessung knickte der Vorgänger des Sport Attack 3 ein. Dieser soll nun in diesen zwei Kapiteln deutlich zugelegt haben. Bei der Nasshaftung sprechen die Entwickler von einer um 20 Prozent verbesserten Leistung – dank geändertem Profildesign und Gummimischung mit hohem Silica-Anteil.

Fazit: Die ersten Ausfahrten mit dem Sport Attack 3 belegen: Dieser Conti hat mit seinem Vorgänger nur noch wenig gemein. Entspannt meistert man mit dem Dreier nun dank hohem Grip und klasse Feedback auch sehr nasse Passagen. Aber: Handling und Zielgenauigkeit konnte die Nr. Zwo etwas besser!

Pirelli Diablo Rosso III: Ein Sportreifen muss vor allem sehr sportlich sein! So oder ähnlich lässt sich die Devise von Pirelli zusammenfassen. Was sich in unseren Tests auch immer wieder dadurch belegen ließ, dass die stets sehr sportlich abgestimmten Italo-Gummis – die aber inzwischen ausschließlich in Deutschland oder China ausgebacken werden – im Rennstreckenvergleich unangefochten die Pole Position besetzten. Wo haperte es dann traditionell? In den Alltagskapiteln! Verregnete Turns auf der Hausstrecke, Langlaufqualitäten – hier schwenken die Pirellis meist die rote Fahne. 2014 ließen wir für den damals sehr angegrauten Rosso II sein schärfer abgestimmtes Schwestermodell Diablo Rosso Corsa mitlaufen. Aber auch er konnte die Ehre nicht retten und landete abgeschlagen auf Platz fünf. 2016 greift Pirelli mit dem Rosso III an und will nun vor allem in der Alltagswertung Punkte sammeln.

Fazit: Der erste Fahrtest mit dem Rosso III stimmt zuversichtlich: Deutlich früher als sein Vorgänger baut er starken Grip auf, was sich im Alltagsbetrieb positiv bemerkbar macht. Gleichzeitig hat sein Heißgrip nicht nachgelassen – das ist eine wichtige Message für Rennstrecken-Fans. Offene Frage: die Nässe …

Die Konkurrenz im Test 2014

  • Dunlop Sportsmart 2
    MOTORRAD-Testergebnis: Dem Sportsmart 2 fehlt die Harmonie. Der tollen Nassperformance und den geringen Verschleißwerten stehen Unruhe auf der Rennstrecke und mangelndes Feedback im Alltag gegenüber.
  • Metzeler Sportec M7 RR
    MOTORRAD-Testergebnis: Mit dem M7 RR schiebt sich Metzeler zurück in den Ring. Der Nachfolger des glücklosen M5 überzeugt vor allem im Alltag, wo er selbst die Kraft von PS-Boliden sicher auf den Asphalt brennt.
  • Michelin Pilot Power 3
    MOTORRAD-Testergebnis: Wie viel Rennstrecke muss ein Sportreifen mitmachen? Wenn Sie Ihr Superbike nicht per Hänger von Rundkurs zu Rundkurs transportieren: Der Power 3 ist DER Sportreifen für alle Tage!

Enduro, Exoten & Co.

Pro Jahr werden in Deutschland über 1,5 Millionen Motorradreifen verkauft. Besonders viele im 17-Zoll-Format 120/70 und 180/55. Also Reifen für die breite Masse an Naked Bikes, Tourensportlern und Superbikes. Aber auch in vielen weiteren Kategorien drehen sich die Räder kräftig weiter. Weshalb der Reifenjahrgang 2016 noch mit vielen weiteren Neuerscheinungen glänzen kann. Neben den bekannten Premiummarken drängen auch verstärkt No-Name-Anbieter auf den Markt, um im prestigeträchtigen Big-Bike-Business mitzumischen.

  • Continental Track: Der Slickreifen soll den semiprofessionellen Racer überzeugen: Lange Haltbarkeit, maximale Performance – sagen die Entwickler. Zwei Mischungen vorne (soft, medium), drei hinten (soft, medium, hard).
  • Michelin Anakee Wild: Neues On/Offroad-Profil für die GS-Klasse: Michelins Radial-Grobstöller Anakee Wild soll bei Geländeausflügen sowie auf Reiseetappen gefallen. Erhältlich auch in 120/70 R 19 und 170/60 R 17.
  • Mitas Terra Force-R: Der Ostblockmief ist längst verraucht. Mitas schickt inzwischen konkurrenzfähige Gummis ins Rennen. So wie den neuen Radial-Enduroreifen im alten (110/150er-) wie neuen (120/170er-) Format.
  • Dunlop Alpha-13: Youngtimer sind schwer im Kommen, werden mit modernen Fahrwerken hochgerüstet und auf Rennstrecken bewegt. Dunlops straßenzugelassener Klassik-Rennreifen soll die Performance auf die Piste bringen.
  • Mitas Sport Force +: Aus Slowenien kommt mit dem Sport Force + inzwischen die zweite Generation von ZR-Reifen für Allrounder, Naked Bikes und Tourensportler. Sein Vorgänger war 2014 Kauftipp im MOTORRAD-Reifentest.
  • Pirelli Phantom Sportscomp: Seit 1977 gibt es den Pirelli Sportscomp. Stetige Entwicklungsarbeit, so der Hersteller, macht den Klassiker auch für neue Bikes interessant – so wie Triumphs gerade vorgestellte Bonneville- und Street Twin-Familie.
  • Full Bore USA M-66 Tour King: This is not America, sang einst David Bowie und genau: Die Reifen von Fullbore USA kommen aus Asien, sollen aber wie der M66 Tourking im Weißwand-Dress auf US-Eisen passen. Also doch America …?
  • Metzeler Racetec RR/Compk Slick: Mit diesen zwei Slicks soll die supersportliche RR-Familie (ab M7 RR) nun komplett sein. Der Racetec RR Slick ist für Renneinsätze abgestimmt, der Racetec RR Compk Slick für (Hobby-)Renntrainings.
  • Avon Trailrider: Die England-Marke ist hierzulande eher bei Custom-Fans angesagt. Mit dem Trailrider will man bei den großen Reiseenduros mitmischen. Bei unseren Tests war Avon stets Laufleistungssieger.
  • Dunlop American Elite: Bei Cruiser-Piloten zählen vor allem Breite und Optik. Dunlop will mit dem Custom-Gummi, das es in vielen Harley- und Indian-Größen gibt, auch die Performance – vor allem auf nassen Straßen – steigern.
  • Anlas Capra X/R: Nein, diese Marke ist nicht Ferner, sondern Naher Osten. Anlas kommt aus der Türkei und bietet den Capra als X- (Offroad) und R-Version (Straße) für Reiseenduros an. Freigaben für viele GS vorhanden.
  • Maxxis Supermaxx ST2: Bislang sorgten Die Gridgirls der Asien-Marke für Aufsehen. Ob sich das mit dem Tourenreifen aus Taiwan ändert? Beim Fahrtest hinterließ der Supermaxx auf trockener Piste einen soliden Eindruck.

Reifenanbieter

  • Bridgestone Deutschland GmbH, Telefon 0 61 72/40 81 73, www.bridgestone-mc.de
  • Continental Reifen Deutschland GmbH, Telefon 05 11/9 38 01, www.conti-moto.de
  • Cooper Tire Deutschland GmbH, Telefon 0 18 05/67 67 66, www.avonreifen.com
  • Delticom AG, Telefon 05 11/93 63 40, www.motorradreifendirekt.de (Vertrieb von Anlas-, Fullbore USA-, Golden Tyre- und Nankang-Motorradreifen) 
  • Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH, Telefon 0 61 81/68 01, www.dunlopmotorcycle.de
  • Maxxis International GmbH, Telefon 0 48 21/8 90 60, www.maxxis.de
  • Metzeler, Pirelli Deutschland GmbH, Telefon 0 89/14 90 83 02, www.metzelermoto.com
  • Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA, Telefon 07 21/53 00, www.michelin.de
  • Mitas Business Unit Moto Savatech d. o. o., Telefon 0 03 86/4/2 06 58 83 (Slowenien), www.mitas-tyres.com
  • Pirelli Deutschland GmbH, Telefon 0 61 63/7 10, www.pirellimoto.com
  • Reifenwerk Heidenau GmbH, Telefon 0 35 29/55 28 01, www.reifenwerk-heidenau.de
Foto: markus-jahn.com

So testet MOTORRAD

Der Reifentest zählt zu den aufwendigsten Tests im Redaktionsalltag von MOTORRAD. Besonders wenn für jeweils eine Gattung die Verschleißanalyse auf dem Plan steht. Bei den Funktionstests, die auf nasser und trockener Fahrbahn absolviert werden, geht es um diese Punkte:

  • Lenkpräzision: Test in unterschiedlich schnellen Passagen mit komplizierten Kurvenradien. Gibt Auskunft darüber, ob das Motorrad dem gewünschten Kurs folgt oder deutliche Linienkorrekturen erforderlich sind.
  • Handlichkeit: Benötigte Lenkkraft, um die Maschine in Schräglage zu bringen oder sie in Wechselkurven auf Linie zu halten.
  • Kurvenstabilität: Stabilität in (Wechsel-)Kurven und bei Bodenwellen. Wird solo und mit Sozius in großer Schräglage beim Beschleunigen getestet, in der sich Reifen regelrecht aufschaukeln können.
  • Geradeauslauf: Highspeed auf der Autobahn. Bleibt das Motorrad stabil auf Kurs oder stört Pendeln?
  • Haftung in Schräglage: Seitenführung in maximaler Schräglage auf nassem und trockenem Asphalt. Eine Gratwanderung, die nur auf abgesperrter Strecke möglich ist.
  • Haftung beim Beschleunigen: Seitenführung und Kraftübertragung in unterschiedlich schnellen Kurven. Wird bei Nässe und Trockenheit getestet.
  • Grenzbereichverhalten: Beherrschbarkeit des Reifens im Grenzbereich der Haftung. Der Test wird sowohl auf nasser als auch auf trockener Strecke durchgeführt.
  • Aufstellmoment: Beim Bremsen in Schräglage richtet sich das Motorrad je nach Verzögerung und Reifenkontur unterschiedlich auf. Diese Reaktion muss vom Fahrer mit einer Gegenkraft (Drücken) am kurveninneren Lenkerende ausgeglichen werden.

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