Neuer Conti-Sportreifen (Archivversion) Deutsche Pelle

Erste Tests mit dem brandneuen SportAttack, Contis Rückkehr in das Sportreifensegment, fuhr MOTORRAD auf der Kawasaki ZX-10R. Mit erstaunlichem Schräglagengrip in der Kreisbahn lässt sich der Conti auch vom Platzhirsch Michelin Pilot Power nicht abhängen und zeigt auf kurvigen sowie welligen Landstraßen eine bestechende Neutralität über den gesamten Schräglagenbereich. Bremsen in Kurven beeindruckt den SportAttack ebenso wenig wie wellige, schnell gefahrene Landstraßenbögen. Lenkkraft und Handling liegen dabei auf dem Niveau des Metzeler Sportec M-1. Dank guter Eigendämpfung der Reifen wird die sehr straff abgestimmte Kawasaki auf der MOTORRAD-Teststrecke nicht von Lenkerschlagen geplagt. Auch das beim RoadAttack teilweise spürbare Shimmy (Lenkerflattern zwischen 70 und 100 km/h) ist beim Sportreifen völlig verschwunden.
Die Qualitäten des laut Conti preisgünstigen Pneus sind wohl in erster Linie auf die neu aufgestellte Konstruktions- und Entwicklungsabteilung zurückzuführen, wo seit April 2004 Thomas Zöller, ehemaliger Chefkonstrukteur bei Metzeler, das Ruder übernommen hat. So wundert es nicht, dass die neue Conti-Generation vorn wie hinten über eine Radialkarkasse mit endlos gewickeltem Stahlgürtel verfügt. Um die Qualität beim aufwendigen Fertigungsverfahren zu garantieren und Optimierungen aus der Entwicklung möglichst schnell
in die Serie einfließen zu lassen, werden
die SportAttack-Reifen im hessischen Korbach gefertigt. Freigaben und lieferbare Größen unter www.conti-moto.com. wk

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