Reifenbauarten im Vergleich (Archivversion) Unterschiedliche Reifenkonstruktionen benötigen unterschiedlichen Luftdruck

Die Stabilität eines Reifens lässt sich zu einem über den Luftdruck beeinflussen, zum anderen hängen Tragfähigkeit und Steifigkeit von der Grundkonstruktion ab. So benötigen beispielsweise die Diagonalreifen (Skizze unten links) vieler Mittelklasse-Maschinen nur 1,9 bis 2,2 bar Luftdruck im Solobetrieb, um eine ausreichend gute Fahr-und Kurvenstabilität zu gewährleisten. Der Grund: Diagonalreifen besitzen eine mehrlagige, gekreuzte und enorm steife Karkasskonstruktion aus Kunstfasern. Moderne Radialreifen in Niederquerschnitts-Format hingegen weisen meist nur eine, quer zur Fahrrichtung angelegte Radialkarkasse über die eine 0-Grad-Gürtellage gewickelt ist, auf. Um die geforderte Stabilität und Tragfähigkeit zu erreichen, liegt hier der Luftdruck bei mindesten 2,3 und 2,5 bar. Als zusätzliche Versteifung der Seitenwand tragen in beiden Fällen die Umschläge der Karkasslagen um den Kernreiter bei.

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