Reifenpanne - was tun? (Archivversion) Reifenmilch

»Die Milch macht’s«- ein Slogan, der nicht nur für die Lebensmittelindustrie Gültigkeit hat. Reifenmilchprodukte helfen im Pannenfall, können aber auch präventiv zur Vorbeugung gegen die Folgen von Reifenschäden oder gegen schleichende Plattfüße eingesetzt werden. Die Anwendung ist in allen Fällen die gleiche.Nach dem Entfernen des Ventileinsatzes wird über den Ventilschaft die vom Hersteller vorgeschriebene Menge an Reifenmilch in den Reifen gefüllt. Anschließend den Ventileinsatz wieder einschrauben und den Pneu aufpumpen. Beim Fahren verteilt sich die Milch an der Innenseite des Reifens. Erst jetzt, nachdem sich die Reifenmilch gleichmäßig verteilt hat, darf der Fremdkörper aus dem Gummi entfernt werden. Die von der ausströmenden Luft mitgerissenen Partikel der Reifenmilch verhaken sich im Loch und versiegeln es so dauerhaft.Reifenversiegelungsprodukte sind im Motorradzubehörfachhandel für rund 20 Mark oder bei manchen Herstellern nur im Direktbezug (LTP-Laue-Reifenmilch, Telefon 08152/8949) erhältlich. Aber aufgepaßt: Wer keine Luftpumpe dabei hat, der benötigt im Pannenfall CO2-Patronen zum Aufpumpen des platten Reifens. Und die schlagen mit rund 25 Mark zusätzlich zu Buche.

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