Reifenpanne - was tun? (Archivversion) Pannenspray

Sowohl für Schlauch- wie auch für Schlauchlosreifen eignet sich im Pannenfall der Einsatz von sogenannten Pannensprays. Der Zubehörhandel und viele Tankstellen halten die fixen Pannenhelfer zu Preisen von 10 bis 20 Mark bereit. Ist die Beschädigung nicht allzugroß - die Experten sprechen von Lochdurchmessern von maximal zwei bis drei Milimetern -, können die Pannensprays einen Reifen wieder flott machen. Ein Vorteil der Spraydosen: Sie liefern den Druck gleich mit, eine Pumpe ist nicht nötig.Nach dem Entfernen des Fremdkörpers aus dem Reifen wird dieser einfach mittels des Pannensprays wieder aufgepumpt. Ist ausreichend Druck im Pneu vorhanden, raten die Bedienungsanleitungen, sofort mit mäßiger Geschwindigkeit loszufahren, damit sich das Mittel gleichmäßig im Reifen verteilen kann. Die im Pannenspray enthaltenen Partikel stauen sich durch die ausströmende Luft an der defekten Stelle des Mantels beziehungsweise des Schlauchs und verschließen diese. Eine Luftdruckkontrolle bei nächster Gelegenheit gibt Aufschluß über den Erfolg der Reparatur.Der in Folge notwendige Reifenwechsel offenbart dann den Nachteil der Pannensprays: Sie hinterlassen im Reifen und auf der Felge eine ordentliche Sauerei.

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