Reifentest 2004 Folge 4: Diagonal-Reifen für Youngtimer (Archivversion)

Reifentyp: vorn Roadrunner AM 20,
hinten Roadrunner AM 21
Infos: www.avontyres.com
Daten
Dimension: vorn 3.25 H 19, hinten 4.00 H 18
Herstellungsland: England
Maximale Profiltiefe: vorn 4,4 mm, hinten 7,7 mm
Gewicht: vorn 4,9 kg, hinten 6,3 kg
Bewertung
Fahrstabiltät/Kurvenverhalten
153 Punkte, Platz 4
Mit hohen Haftungsreserven in Schräglage kurvt der Avon Roadrunner über den Testparcours und um die Kreisbahn. Erst beim Beschleunigen in Schräglage sowie in schnellen Kurven wird die Honda CX mit der englischen Bereifung unruhig und schaukelt von der angepeilten Ideallinie. Auch Lenkpräzision und Handlichkeit lassen beim flotten Kurventanz nach, die CX wirkt dann schwammig und instabil.
Mit starkem Lenkerflattern (Shimmy) passt der Roadrunner
nicht wirklich perfekt auf die Honda CX 500.
Nasstest 53 Punkte, Platz 5
Mit einer Rundenzeit von 1.56,4 Minuten ist der Avon das Schlusslicht im Vergleich. Zudem rutscht die CX 500 stark übers Vorderrad, was selbst für routinierte Fahrer nicht einfach zu kontrollieren ist. Die Kurvengeschwindigkeit an der Messstelle liegt mit 45 km/h deutlich unter der Konkurrenz.

-Urteil: Satter Grip bei trockener Straße alleine genügt nicht, und in allen anderen Testkriterien ist
der Roadrunner nur Mittelmaß. Dass die Honda CX 500 mit passender Bereifung durchaus an Fahrstabilität zulegen kann, zeigt die Konkurrenz. Mit dem Avon Roadrunner dagegen kommt die Güllepumpe nicht in Fahrt.

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