Reifentest: Rennreifen (Archivversion)

ReifentypVorn Dunlop D 208 GP F (Mischung 240), hinten Dunlop D 208 GP R (Mischung 240),Breite (effektiv)Vorn 117 mm / hinten 179 mmLuftdruck: vorn 2,1 / hinten 1,9 barPreis (zirka): vorn 133 Euro / hinten 174 EuroBewertungAls reinrassiger Rennreifen mit einer sehr steifen Karkasse verlangt der Dunlop D 208 GP nach einem sensiblen Händchen für die Fahrwerksabstimmung, sonst pendelt das Motorrad stark und neigt zum heftigen Lenkerschlagen. Passt die Abstimmung, offenbart der GP bei Renntempo sein unglaubliches Potenzial. Sehr beeindruckend, wie spielerisch leicht und präzise man das Motorrad einlenken kann, der Dunlop fährt sehr enge und genaue Linien, wegen des tollen Grip kann schon sehr früh und hart beschleunigt werden. Dabei lassen einen die D 208 GP über ihr Limit nie im Unklaren. Die mittlere Mischung »240« ist eigentlich für Sprintrennen gedacht, hielt jedoch erstaunlich lange durch. Erst nach 50 Runden ließ der Grip am Hinterrad spürbar nach, das Niveau war aber weiterhin hoch.FazitWer sein Fahrwerk wirklich im Griff hat und ambitioniert auf Zeitenjagd gehen will, sollte den Dunlop D 208 GP in die engere Wahl ziehen. Rennstrecken-Neulinge greifen zunächst lieber zum D 207 RR, ein gutmütiger und langlebiger Pneu.

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