Reifentest Teil 2: Sportreifen Michelin Power Pure

Foto: Jahn
Gewicht: vorn 4,0 kg, hinten 5,8 kg
Herstellungsland: Spanien
Infos/Freigaben: Michelin, Telefon 0 7 21/5 30 33 49, www.michelin.de
Bewertung: 
Rennstrecke:

Der Power Pure lässt sich zwar sehr handlich einlenken, doch in hohen Schräglagen wird die Lenkpräzision durch ein schlagartiges Abkippen in Kurven massiv gestört und erfordert eine feinfühlige Linienkorrektur. Auch die Stabilität ist nicht auf dem Niveau der Konkurrenz, spürbare Walkbewegungen reduzieren das Tempo in den Kurven.

72 Punkte | Platz 6

Nasstest:

Die Luft wird dünn: Nur knapp kann sich der Pure bei Nässe durchsetzen. Pluspunkte sammelt der neue Michelin vor allem beim Beschleunigen und auf der Bremse. Die Haftung in Kurven ist top. Dafür fällt der Grenzbereich aber schmaler als beim Dunlop aus.

88 Punkte | Platz 1

Landstrasse:

Die gute Handlichkeit überzeugt auf der Landstraße mehr als im Rennstreckentrimm. Auch die gute Rückmeldung bei kühlen Temperaturen vermittelt auf den ersten Metern ein sicheres Fahrgefühl. Der weiche Aufbau bringt eine hohe Eigendämpfung. Bei zügiger Gangart hingegen verliert der Pure durch seine indifferente Lenkpräzision.

81 Punkte | Platz 5

Fazit Regen ja, Rennen nein. So die Kurzformel des neuen Pure. Dem Leichtgewicht mangelt es definitiv an Stabilität. Die Abspeckkur bringt keinen Vorteil.

241 Punkte | 5. Platz

 

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