Sportreifen auf Kawasaki Ninja ZX-10R 6 Sportreifen-Paare im Test

6 Sportreifen-Paarungen wurden im Reifentest in MOTORRAD 11/2017 auf einer Kawasaki Ninja ZX-10R getestet, bewertet und miteinander verglichen: Bridgestone S21, Continental Sport Attack 3, Dunlop Sportsmart2 Max, Metzeler Sportec M7 RR, Michelin Power RS und Pirelli Diablo Rosso III.

MOTORRAD testete die Sportreifen 2017 auf sechs Kawasaki Ninja ZX-10R. Zunächst fuhren die Tester auf dem schnellsten Weg, also Autobahnen, mit den Motorädern 1400 km von Stuttgart nach Lleida/Spanien. Dort wurden alle Motorräder frisch mit bereift und die Sportreifen auf der Rennstrecke von Alcarràs getestet.

Weitre umfangreiche Tests fand auf Landstraßen in den Pyrenäen statt. Die Fahrer tauschen hierbei die Motorräder stündlich durch, um auf insgesamt 4000 Kilometern aussagekräftige Testergebnisse zu erhalten. Zum Abschluss der Tour wurden die abgefahrenen Reifen erneut nach Landstraßenkriterien bewertet, um die Auswirkungen des Reifenverschleißes zu dokumentieren.

Die Nasstests fanden unabhängig von der Tour auf der permanent bewässerten Nassteststrecke des Bridgestone-Testgeländes nahe Rom statt.

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Bridgestone S 21: Bis auf die minimale Instabilität auf der Rennstrecke präsentiert sich der S 21 in unserem Test als solide gemachte Allrounder. Die sportliche Hatz auf der Landstraße steckt er ebenso gelassen weg wie einen Turn bei Nässe.
Wertung: 442 Punkte; Platz 3
Bridgestone S 21 im Test
Continental Sport Attack 3: Platz fünf klingt grausamer, als es tatsächlich ist. Denn sportliche Landstraßenpiloten werden mit dem Sport Attack 3 ihre helle Freude haben. Nur bei der Regenfahrt setzt das Vergnügen ein wenig zu früh aus. 
Wertung: 439 Punkte; Platz 5
Continental Sport Attack 3 im Test
Dunlop Sportsmart 2 Max: Der Vorgänger Sportsmart zwo wedelte 2016 mit der roten Laterne, der Max springt bei seinem Testdebüt gleich aufs Podium. Besondere Glanzpunkte kann Dunlops neuer Sportler im Alltag und bei Ausdauer setzen.
Wertung: 442 Punkte; Platz 3
Dunlop Sportsmart 2 Max im Test
Metzeler Sportec M7 RR: Der Oldie im Testfeld zeigt mit einem beachtlichen zweiten Platz, dass er noch lange nicht zu den Altreifen zählt. Kann im Prinzip von allem viel. Nur bei wirtschaftlicher betrachtung muss der M7 doch etwas klein beigeben.
Wertung: 448 Punkte; Platz 2
Metzeler Sportec M7 RR im Test
Michelin Power RS: Als MotoGP-Reifenausrüster hat Michelin das Lastenheft der Power-Familie nun mit supersportlichen Inhalten gefüllt. Der RS punktet auf dem Racetrack, die vom Power 3 bekannte Alltagstauglichkeit bleibt aber auf der Strecke.
Wertung: 439 Punkte; Platz 5
Michelin Power RS im Test (Kauftipp Rennstrecke)
Pirelli Diablo Rosso III: Er hat es sportlich drauf, er macht auf der Landstraße Spaß, er lässt sich von der Laufleistung nicht beeindrucken und behält sogar noch reichlich Profil nach der 4000 km Tour. Er ist damit vor allem eins: Testsieger 2017!
Wertung: 453 Punkte; Platz 1
Pirelli Diablo Rosso III im Test (Testsieger)

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