Tipps für die Rennstrecke

Allen haftstarken Rennreifen zum Trotz: Stürze passieren. Mit dem nagelneuen Straßenmotorrad kann das teuer werden. Warum also nicht ein Zweitmotorrad ausschließlich für die Rennstrecke kaufen? Der Test wurde mit zwei altehrwürdigen Suzuki GSX-R 600 (99er-Modelljahr) gefahren. Vor drei Jahren fuhren die beiden »Pummelhecks« noch in der Supersport-IDM um Meisterehren. Rund 115 PS leisten die getunten Vierzylinder, dazu verfügen sie über Top-Federelemente und jede Menge Zubehör, so zum Beispiel einen zweiten Satz Räder. Mit etwas Glück kostet ein ehemaliges Profi-Bike heute um 5000 Euro, viel Fahrspaß inklusive. Aber aufgepasst! Nirgends wird so viel getrickst und betrogen wie in der Rennmotorrad-Szene. Gerade unerfahrene Einsteiger werden mitunter gnadenlos über den Tisch gezogen. Surftipp für alle Hobbyracer: www.racing4fun.de.Die Wahl des richtigen Renntrainings ist ebenfalls wichtig. Nicht nur auf den Preis schielen. Handelt es sich um einen arrivierten Anbieter, der für gute Organisation, Streckensicherung und ärztliche Versorgung bekannt ist? Ist das Teilnehmerfeld für Einsteiger geeignet? Gibt es gar Instruktoren, die einem Tricks verraten und die Ideallinie zeigen? Teilt der Veranstalter das Training in Gruppen (Zeitblöcke) auf? Oder darf nach Herzenslust den ganzen Tag gefahren werden, wodurch das Training viel entspannter läuft? Last but not least ein sehr wichtiges Detail, vor allem im Ausland: Wie ist es um den persönlichen Versicherungsschutz bestellt? Private Unfallversicherungen beispielsweise schließen »Fahrten zur Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten« grundsätzlich aus. Mehr Infos zu diesem heiklen Thema: www.sportinsurance.net .

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