Vorstellung Michelin Pilot Race D und E Trainingspartner

Michelins Pilot Race bekommt neue D und E-Hinterreifen, die zum vorderen C passen.

Foto: Michelin
Herkömmlich als 180/55 bzw. 190/55 bemaßt, gewinnen die neuen an Durchmesser und Eigendämpfung, liefern in Schräg­lage größere Auflagefläche (mit 2CT: harte Mitten- und weiche Flanken-Gummimischung) sowie dank Schnittgürtelkarkasse die Stabilität für harte Manöver.

Gerede? Eine breite Palette von Supersportlern eilte bei enormem Grip und breitem Grenzbereich fast erschreckend
flink über den anspruchsvollen Flickenteppisch von Calafat. Besonders erstaunten Haltbarkeit und Kaltlauf – kalt zwar
nicht rasebereit, aber die Reifen sagen bei angemessener Aufwärm-Vorsicht klar an, wann sie wollen und wann noch nicht. Häufige Kalt-warm-Wechsel zermürbten die Mischungen nicht – Reifenwärmer sind hier also kein Muss.

Die positiven Eindrücke bestätigen drei hintere (und ein vorderer) neue Slicks für starke 1000er namens 190/69-17, vom Querschnittsverhältnis etwa große 190/60er: Etwa 650 Millimeter Durchmesser bringen fette Eigendämpfung und Auflage, passten zudem gut in alle japanischen 1000er. Drei Mischungen (1910, 1920 und 1930) kommen, die ersten beiden eher für Sprints, der letzte für Trainingsheizer und Langstreckler.

Beinahe provokativ liefen zwei 1000er beide Tage lang auf dem gleichen Satz 1930er – unter ständigen Kalt-warm-Wechseln und 14 gasgeilen Testern. Und? Nachmittags an Tag zwei ließ der Grip gutmütigst nach. Etwa 300 Euro pro Satz sind für mehrere Stunden Dauerfeuer bei tollem Grip, breitem Grenzbereich und feinem Handling gut investiert.

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