Alpen: Westalpen-Rollertour (Archivversion) Reisen mit Rollern

Wie man sieht, sind nicht immer ausgewachsene Motorräder für knackige Zweiradtrips nötig. Mit etwas Abenteuergeist kann auch ein 50er- oder 200er-Roller im grenzüberschreitenden Reisedienst tätig werden. Zumal der Zubehörmarkt rege werkelt und für fast alle Modelle Gepäckträger anbietet. Egal, ob Front- oder Heckvariante sollten diese allerdings, um das von Haus aus etwas kippelige Fahrvehrhalten nicht völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen, nur mäßig beladen werden. Auch ein Topcase ist durch die ohnehin hecklastige Schwerpunktlage kritisch. Schwere Sachen gehören ins Helmfach oder in den Fußraum. (Aprilia bietet dafür eine spezielle Fußraumtasche an.) Der Soziussitz ist nur bedingt als Ladezone geeignet, da bei den meisten Modellen darunter der Tankstutzen sitzt. Ideal ist ein großer Rucksack, der locker auf der Bank aufsitzt. Echte Vorteile bietet der rollertypische Wetterschutz, wodurch nicht viel Regenzeug mitgeschleppt werden muss – dichte Jacke und leichte Regenhose reichen meist. Und im Pannenfall helfen schon Tape, Draht und Kabelbinder für die gröbsten Schnitzer weiter. Wer dann noch etwas Werkzeug samt Ersatzkerze plus Stecker einpackt, nach dem Öl guckt und je nach Modell die Variomatik-Rollen oder die diversen Seilzüge auf Verschleiß geprüft hat, sollte eigentlich gut gerüstet sein. Gleichgesinnte finden sich übrigens beim MOTORRAD-Tochtermagazin ROLLER Spezial, die organisierte Touren unternehmen. Unter anderem in die Alpen.... Infos unter Telefon 07181/2556 39 oder e-mail nb.kappes@t-online.de.

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