Alpen-Wintertour mit einem Ural-Gespann (Archivversion)

DAS MOTORRAD:Die Ural-Motorräder und -Gespanne aus dem sibirischen Irbit zeichnen sich neben einem vergleichsweise günstigen Preis in erster Linie durch eine barocke Technik in Sachen Fahrwerk, Bremsen und Motor aus. Kurven-, Leistungs- und Sicherheitsfanatiker sollten sich besser woanders umschauen. Die gefahrene Ural Tourist in der de Luxe-Version (mit Beiwagenantrieb) überzeugt dagegen mit einem hervorragendem Kaltstartverhalten, einem Kombi-ähnlichen Raumangebot und vor allem in der Symphatiewertung: Ural-Fahrer stehen im Rampenlicht, werden ständig belächelt und müssen besonders dann ausführlich Rede und Antwort stehen, wenn sie dank Rückwärtsgang das Dreirad souverän in die kleinste Parklücke gezirkelt haben.Deutschland-Importeur Udo Haubrich hat den Russenboxer für den deutschen Straßenverkehr überarbeitet. Hubraumvergrößerung auf 750 cm, 41 PS (30 kW), Aluminiumzylinder mit Stahlbuchse und geschmiedeten Kolben, zwei ungeregelte Katalysatoren, zwei Keihin-Gleichdruckvergaser mit K&N-Luftfiltern, eine Varta-Batterie sowie moderne Schaltereinheiten. E-Starter ist Ehrensache. Eine Ural Tourist kostet ab 5790 Euro (Aufpreis für Zweifarbenlackierung), für die de Luxe-Version mit Seitenwagenantrieb sind ab 6290 Euro auf die Theke zu blättern. Weitere Infos: Udo Haubrich, Telefon 02252/94280; Internet: www.haubrich.com.

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