Anforderungen an einen menschenwürdigen Soziusplatz (Archivversion) Wie man sitzt, so fährt man ...

... sagt ein altes Motorradfahrer-Sprichwort. Doch was für den Fahrer passt, der ständig mit Kuppeln, Schalten, Gasgeben und Bremsen beschäftigt ist, kann für den weitgehend passiv auf dem Rücksitz verharrenden Sozius zur Tortur werden. Deshalb sollte dessen Sitzhaltung komfortabel sein und eine an-gemessene Bewegungsfreiheit ermöglichen. Der Kniewinkel darf nicht zu eng ausfallen, und auch eine asymmetrische Anordnung der Fußrasten kann unangenehm sein. Das ideale Sitzpolster ist groß dimensioniert, rutschfest, wasserdicht, ergonomisch gut geformt und weist keine störenden Kanten auf. Auch wenn der Sozius sich primär an den Fahrerhüften festhalten sollte, ist es kein Nachteil, wenn die Maschine zusätzliche Halte- und Abstützmöglichkeiten für Brems- und Beschleunigungsvorgänge besitzt. Sehr hohe Soziusplätze wie beispielsweise auf einer Triumph Sprint ST 1050 oder der aktuellen Tiger, aber auch auf Supersportlern (die zudem meistens viel zu hoch montierte Fußrasten haben) bieten zwar eine bessere Übersicht, bedeuten aber auch mehr Windturbulenzen, schlechteren Fahrerkontakt, schwierigeres Aufsteigen. Sitzbänke ändern die Firmen Kahedo (www.kahedo.de) oder Jungbluth (www.alles-fuern-arsch.de).

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