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Harley fahren ist in. Nichts – so sagt man – transportiert den Mythos Freiheit so sehr wie die Zweizylinder aus Milwaukee. Doch die Zeiten haben sich geändert. Das Image der schmutzigen Hände und der Schrauber-Ehre hat sich verflüchtigt. Genauso wie der Sound. Nahezu perfekte Fahrmaschinen nötigen heutzutage auch technisch Unbegabte dazu sich ein Stückchen Freiheit zu »kaufen«. Die Maschine in unserer Story ist ein kompletter Eigenbau des Besitzers. Ein Panhead-Motor, 1,2 Liter Hubraum, aus dem Jahre 1948, befeuert von zwei Bendix-Vergasern, arbeitet in einem Straightlet-Rahmen aus dem Jahre 1957. Starr, versteht sich. Die Federung übernimmt der niedrige Luftdruck im 165er Autoreifen. Um Verzögerung bemühen sich Simplex-Doppelbremsen. Weitere Daten: 51 cm Sitzhöhe, Verdichtung: 9,5 :1, ca. 70 PS bei 5400 U/min. Drehmoment: mehr als genug.

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