(Archivversion) Einladen/Ausladen

Eines vorab: Wer sich bereits beim Rangieren seiner Maschine nicht sicher fühlt, sollte zum Ein- und Ausladen auf jeden Fall einen kräftigen Helfer zur Seite haben. Ansonsten ist das Verladen des Motorrads in einen geeigneten Transporter kein Hexenwerk und mit etwas Übung problemlos allein zu bewältigen. Dabei kommt es gar nicht so sehr auf die Muskelkraft an, entscheidender sind vielmehr der richtige Schwung und viel Geschick.
Als Auffahrhilfe ist ein ausreichend langes und stabiles Brett – beispielsweise eine Bierbank – zwar durchaus geeignet, aber weniger geübte Transporteure laufen dabei Gefahr, dass das beim Schieben meist nicht zu sehende Vorderrad abrutscht und die Fuhre umkippt (1). Besser sind spezielle Rampen mit hochgezogenen Seitenwänden, die – insbesondere bei Regen – das Vorderrad sicher führen (2) und mit ihrer breiten Auflagefläche für
einen stabilen Halt am Fahrzeug sorgen.
Der Bewegungsablauf beim Verladen sollte nach Möglichkeit in einem Schwung erfolgen. Bei schweren Bikes ist deshalb ein ausreichend langer Anlauf einzukalkulieren, wobei die Maschine und somit
deren Schwerpunkt immer zum Schiebenden am Lenker geneigt sein sollte. Dies gilt auch beim Verladen mit Helfer! Leichter Körperkontakt ist dabei gerade auf der Rampe sinnvoll, weil man auf diese Weise eine bessere Kontrolle über das Motorrad hat (3). Wichtig: immer zwei Finger griffbereit am Bremshebel belassen, falls man mal ins Stocken gerät (4).
Motorräder mit geringer Bodenfreiheit
wie Cruiser oder Chopper erfordern unter Umständen eine längere Rampe. Durch den flacheren Anstellwinkel der Rampe wird ein Aufsetzen der Maschine beim Übergang in den Laderaum des Transporters vermieden (5 und 6). Bei sehr hohen Ladeflächen wie zum Beispiel bei diesem Pick-up (7) wird neben einer langen
Rampe ein zusätzlicher Hocker oder eine Trittleiter benötigt, um den Ladevorgang sicher und in einem Rutsch über die Bühne zu bringen (8).

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