Auf dem Anhänger (Archivversion)

Ran ans Auto, rauf mit dem Bike und abfahren. Der Anhänger ist eine der preiswertesten und einfachsten Lösungen, ein Motorrad zu transportieren. Vorausgesetzt, das Auto besitzt den passenden Haken.

Wer eine Anhängerkupplung am Wagen hat, sollte beim Motorradtrans-
port nicht lange überlegen. Für ihn stellt der Anhänger die prag-
matischste Lösung dar. Einen Anhänger für ein Motorrad gibt es im Schnitt
bereits ab rund 500 Euro. 700 Euro genügen, um bereits bis zu drei Motorräder aufzuladen.
Beim Beladen ist allerdings Routine und ohne diverse Hilfsmittel (siehe Seite 74) zudem eine helfende Hand gefragt. Attraktiv sind deshalb spezielle Lösungen wie absenkbare Trailer (ab rund 2000 Euro), bei denen das Motorrad
auf Bodenniveau auf die Führungsschiene geschoben und verzurrt wird. Anschließend lässt sich der Hänger über einen Kompressor oder per Fußpumpe wieder auf Fahrhöhe anheben. Weiterer Vorteil: Bei Nichtgebrauch kann der Hänger zusammengeklappt platzsparend verstaut werden. Eine zweite Möglichkeit bieten sogenannte Kippanhänger, bei denen das Motorrad direkt auf die Schiene gefahren werden kann (Preis ab rund 3800 Euro).
Bikes, die auf offenen Anhängern stehen, sind natürlich ein Hingucker für Langfinger. Wer sein bestes Stück vor Diebstahl schützen will, sollte abschließbare Kastenanhänger ins Auge fassen, die es in extravaganten Formen (ab rund 5500 Euro) und sogar als Miniwohnwagen (ab rund 8000 Euro) gibt, der optional mit mehreren Schlafplätzen ausgestattet werden kann.

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