Auvergne (Archivversion)

Flower power

Es ist immer dasselbe: Kaum glimmen die ersten warmen Sonnenstrahlen auf, bricht das Fieber wieder aus. Batterie ins Bike, Schild ans Heck und raus auf die Piste. Wen jetzt mehr als die Hausstrecke lockt, sollte es mit Südfrankreich probieren.

Lars will was von Birgit. Ich bin nicht gerade begeistert. Aber was soll ich schon ausrichten gegen diese übermächtige Konkurrenz? Vielleicht einfach flüchten? Keine schlechte Idee. Also drehe ich den Gashahn noch ein Stückchen weiter auf, ignoriere die nassen Füße und träume vom sonnigen Süden. Aber es hilft nichts, Lars, das Tiefdruckgebiet, macht uns auch weiterhin ordentlich nass. Neuerdings werden solche Tiefs mit männlichen Namen getauft, und das freut vor allem die Frauen. Von wegen Gleichberechtigung und so. Als ob der Regen dadurch sonniger würde...Lars will offensichtlich seine Männlichkeit unter Beweiß stellen und schuftet eifrig weiter. Mit anderen Worten: Meine Stiefel sind randvoll, als wir nach vielen Stunden deutsche und französische Autobahnen endlich in Clermont-Ferrand in einem Hotel ankommen. Den alten Portier scheint die beachtliche Pfütze, die sich unter mir bildet, nicht im geringsten zu stören. Er grinst über sein faltiges Gesicht und tröstet mich damit, dass er früher auch immer nasse Füße hatte. Damals, als er noch mit seiner BMW R 25/3 jeden Tag die 45 Kilometer bis Vichy fahren mußte. Mit glänzenden Augen erzählt er von seinem alten Einzylinder, von Reifenpannen, Zündungsproblemen und verlorenen Auspüffen. Als er mitkriegt, dass auch wir mit Eintöpfen unterwegs sind, quartiert er uns sofort im besten Zimmer ein. Inzwischen hat der Regen aufgehört. Ist ja klar, wo wir gerade ins Hotel ziehen. Aber so können wir uns wenigstens noch in den abendlichen Trubel auf dem Place de Jaude stürzen. Mitten auf dem Platz galoppiert ein wilder Reiter nach Süden und kommt doch nicht voran. Es ist Vercingetorix, der legendäre Avernerfürst, der 52 v.Chr. die Truppen Cäsars hier ordentlich verdrosch. Allerdings war es die einzige Schlappe, die der Römerkaiser bei seiner Eroberung Galliens einstecken musste. Gut erholt schlugen seine Legionäre später zurück. Sie kamen, sahen und siegten. Bis zuletzt hatte Vercingetorix noch auf die Hilfe der berühmten gallischen Krieger aus dem kleinen unbeugsamen Dorf im Norden gehofft. Aber, wie uns die Literatur lehrt, kamen die beiden mit ihrem Zaubertrank viel zu spät. Längst war Vercingetorix nach Rom verschleppt, wo er in einem Kerker jämmerlich verhungerte. Heute erinnern nur noch das Denkmal und die Geschichte von Asterix und Obelix an die siegreiche Ära der Gallier.Von Clermont-Ferrand, das zu römischen Zeiten noch Nemossus hieß, brauchen wir kaum eine Stunde bis hinauf zum Puy de Dôme. Er ist mit 1465 Metern der höchste Berg in der Kette der Vulkane. Die Chaîne de Puys sind der jüngste Teil der Auvergne, die Feuerberge gewöhnten sich erst vor 8000 Jahren das Rauchen ab. So konnte keine Eiszeit ihre perfekt geformten Krater glatthobeln. Vom Gipfel des Puy de Dôme haben wir freie Sicht bis zum Massif du Sancy, unserem nächsten Ziel. Die Landschaft legt sich in grüne Falten, was eine Menge Kurven verspricht. Auf der Michelin-Karte finden wir ein Geschlängel von weißen Straßen, die fast alle mit einem grünen Streifen verziert sind. Straßen letzter Ordnung, landschaftlich erster Güte.Schnell verschwindet der massige Kegel des Puy de Dôme im Rückspiegel, und wir lenken die Enduros auf die erste Nebenstraße. Generationen von Flicken halten den Asphalt zusammen, aber trotzdem ist er erstaunlich griffig. Eine Kurve jagt die nächste, Fahrspaß pur. Die Federung der Dominator hat mächtig zu tun, kann endlich mal ihre kompletten Arbeitswege nutzen. Wir rollen durch kleine Orte wie Ceyssat, Pardon oder Valbeleix, Dörfer in denen die Siesta nie aufzuhören scheint. Hier ist wirklich nichts los, also genau das Richtige zum entspannten Fahren. Stunden später protzt unsere Straße plötzlich mit einer exotischen Verzierung – einem Mittelstreifen! Da kann die nächste Stadt nicht weit sein. Le Mont-Dore steht auf dem Ortsschild, das wir kurz darauf passieren. Der morbide Charme des traditionsreichen Kurortes ist unübersehbar. Am Ufer der noch jungen Dordogne reihen sich altehrwürdige Hotels aneinander. Viele werden aber schon seit Jahren nicht mehr bewohnt. Mont-Dore liegt zu Füßen der höchsten Auvergne-Berge im Massif du Sancy. Die stecken allerdings noch in dicken Wolken. Macht aber nichts, denn schließlich lockt einer der schönsten Pässe der Region, der Col de la Croix St. Robert. In weiten Kehren gewinnt die gute Straße Höhe, lässt den Nadelwald hinter sich und windet sich hinauf zur Passhöhe auf 1451 Meter. Hier ist vom Frühling noch nichts zu spüren. Altschneefelder auf braunem Gras, die spärlichen Büsche noch blätterlos. Und kalt ist es obendrein. Fast wie daheim. Also nichts wie runter. Kaum 500 Höhenmeter und 50 Kurven später haben wir die Jahreszeit gewechselt. Eben noch Schnee, jetzt ein Meer von leuchtend gelben Blumen. Das Löwenzahnfeld rollt in sanften Wellen bis zum Horizont. Und dort wächst in erstaunlicher Geschwindigkeit ein blauer Streifen am Himmel. Lars zieht sich anscheinend zum Mittelmeer zurück, um Nachschub zu holen. Die Chance lässt sich die Sonne nicht entgehen. Sogar das verschneite Massif du Sancy pellt sich aus den letzten Wolken. Zeit für ein ausgedehntes Picknick mitten im gelben Meer. Gut, dass wir uns in der Bäckerei von Mont-Dore mit leckeren Teilchen eingedeckt haben. Bald faucht der Benzinkocher, und etwas später dampft frischer Kaffee in die glasklare Luft. Der Motor der Dominator knackt leise vor sich hin, und ab und zu sausen zwitschernd ein paar Vögel vorbei. Friedliche Idylle.Nach dem dritten Kaffee ist die Sonne nicht mehr weit von den Berggipfeln entfernt. Höchste Zeit, einen Platz für die Nacht zu finden. Der Campingplatz in Besse-en-Chandesse ist zwar nicht der schönste, dafür aber nah am Ort. Besse ist eine der fürs Zentralmassiv so typischen kleinen Städte. Dunkelgraue, finstere Gemäuer mit kleinen Fenstern, schmale, gepflasterte Gassen und ein uralter Brunnen verbreiten geradezu mittelalterliche Atmosphäre. Ein buntes Filmplakat mit Catherine Deneuve wirkt darin sonderbar kontrastierend. Aus der Boulangerie zieht der Duft von frischem Baguette. Nebenan in der Fromagerie lagert berühmter Käse, milder Nectaire, schimmeliger Bleu d´Auvergne und strenger Salers. Und was gibt es in Frankreich Besseres als ofenfrisches Baguette, Käse aus der Region und eine Flasche Rotwein dazu?Südlich von Besse verliert sich die kleine Straße im engen Tal des Courgoul. Das hellgrüne Blätterdach der Buchen sperrt die Sonne aus, und ein höchst lebendiger Bach sprudelt über dicke, bemooste Steine. Die D26 gibt sich alle Mühe, den Bach möglichst oft zu überqueren. Gemütlich tuckern unsere Eintöpfe im zweiten oder dritten Gang vor sich hin. Kein Grund zur Eile, die vielen unübersichtlichen Kurven lassen sowieso keine schnellere Gangart zu. In Compain biegen wir auf die D36, die sich nach wenigen Metern bereits mit dem Berg anlegt. Ungewöhnlich steil stürmt sie hinauf. Plötzlich ist der Wald zu Ende, die Steigung vorbei, und wir finden uns auf einer baumlosen Hochfläche wieder, dem Cézallier.Das Cézallier hat nichts von dem alpinen Charakter des Massif du Sancy. Zwar ragt die höchste Erhebung immerhin 1551 Meter auf, aber die Bezeichnung Berg ist trotzdem leicht übertrieben. Denn selbst die tiefsten Täler unterschreiten kaum die 1200-Meter-Marke. Viel eher ist das Cézallier eine sanfte und weite Hügelei, die mit einem dichten grünen Wiesenteppich überzogen ist. Millionen von Narzissen säumen die Straße. Jede Dramatik ist dieser Landschaft fremd, und doch fasziniert sie mit ihrer Einsamkeit und Melancholie. Von wegen einsam. Schon nach der ersten Biegung geraten wir in eine höchst lebendige Wegblockade - eine Herde Salers-Rinder versperrt den Weg. Mit ihren weit ausladenden, gebogenen Hörnern und dem dichten rotbraunen Fell sehen sie alles andere als harmlos aus. Zudem soll in ihren Adern spanisches Blut fließen. Es dauert eine Weile, bis sich der Stau aufgelöst hat. Die Straßen des Cézallier sind noch schmaler, holpriger und autofreier als im Norden der Auvergne. An den kleinen Dörfern scheinen die letzten Jahrhunderte fast spurlos vorübergegangen zu sein. Ihr schwermütiger Charakter passt zur Landschaft. Eine alte Frau schiebt ihr Enkelkind – oder eher ihr Urenkelkind – in einem nicht mehr ganz taufrischen Kinderwagen über die Straße. Höchst barock, das Modell. Allerdings werden an Fahrwerke von Kinderwagen nicht mal im vollgasbesessenen Südfrankreich besondere Anforderungen gestellt. Und die schwarzen Vollgummireifen werden es vermutlich auch noch mit den Beschleunigungs-Burn outs der nächsten beiden Generationen aufnehmen. Gemütlich ist es in dem Oldtimer vermutlich obendrein. Die Fahrwerke unserer Enduros haben da etwas mehr zu tun. Die D721 buckelt sich durch die Wiesen südwärts. Wir vergessen die Landkarte im Tankrucksack und lassen uns einfach treiben. Frische Frühlingsluft zieht durchs Visier, gelegentlich garniert mit dem strengen Duft einer Herde Salers-Rinder. Entspanntes Schwingen von Kurve zu Kurve, kaum geht es mal 100 Meter geradeaus. Hin und wieder kommt ein Trecker entgegen, sonst bewegt sich die Verkehrdichte nahe der Null-Lage. Kein Wunder, ist doch das Cézallier die am dünnsten besiedelte Region Frankreichs. Erst als wir das Tal des Alagnon bei Severac erreichen, wird es wieder lebendiger. In Severac kommen wir an der Käserei Pradel vorbei. Unsere Vorräte sind aufgegessen, also besorgen wir uns gleich neue direkt beim Hersteller. Vielleicht können wir auch noch einen Blick in die Produktion werfen. »Klar doch, kein Problem«, empfängt uns Monsieur Pradel. Er zeigt uns die 450 Liter großen Milchtanks, die Käsepressen, und zum Schluss führt er uns sogar ins muffige Halbdunkel des Gewölbekellers. Auf grob gezimmerten Holzregalen reifen die bis zu 45 Kilo schweren Käse-Laiber, die ältesten seit nunmehr zehn Monaten. Wir probieren die verschiedenen Sorten und nehmen zwei Stücke vom strengen Cantal mit. Jetzt fehlt nur noch frisches Baguette und ein Fläschchen Rotwein zum zünftigen Mittagessen. Beides finden wir in Murat, einer kleinen Stadt im Alagnon-Tal. Der einheimische Wein ist mindestens so gut wie der Käse, jedenfalls zu gut, um nach dem Essen noch weiterzufahren. Lieber lassen wir die Bikes auf dem Campingplatz und laufen zu Fuß durch die engen Gassen des mittelalterlichen Murat. Graue, mit Steinplatten gedeckte Steinhäuser schaffen eine düstere Atmosphäre. Manche Gemäuer stammen noch aus dem 14. Jahrhundert. Von Murat ist es nur ein Katzensprung bis in die Berge des Cantal. Damit sind wir in der ältesten Region im »Parc des Volcans d´Auvergne«. Eiszeiten, Wind und Wetter hatten hier fast 20 Millionen Jahre Zeit, den einst 3000 Meter hohen Riesenvulkan in zahlreiche kleine Berge zu zerlegen. Vom Col de Serre haben wir eine fantastische Aussicht. Vor uns breitet sich das von urzeitlichen Gletschern fein säuberlich ausgeschabte Tal Impradine aus. Mitten in der sattgrünen Wiese verfällt ein alter Bauerhof. Seine Mauern dienen nun noch ein paar Kühen als Windschutz. Den westlichen Abschluss des Tals bildet einer der schönsten Auvergne-Berge, der Puy Mary. Seine steilen Flanken sind jetzt im Mai noch tief verschneit, die Straße zum Pas de Peyrol ist sogar noch gesperrt. Der Übergang ist mit 1588 Metern gewissermaßen der König der Auvergne-Pässe. Ob es nicht doch einen Weg hinauf gibt? Wir mogeln uns an der Sperre vorbei. Immerhin schaffen wir es bis auf 1500-Meter, dann verschwindet die Straße unter einer meterhohen Schneedecke. Schade, verspricht doch die Aussicht vom Puy Mary den spektakulärsten Blick der Auvergne. Es gibt noch zwei andere Straßen, die von Süden und Westen hinauf zum Pas de Peyrol führen, aber dort bleiben wir noch früher im Schnee stecken. Dann eben nicht. Stattdessen treiben wir die Enduros nach Osten ins Tal des Allier. Hier überrascht uns eine gänzlich andere Landschaft. Die Berge erreichen nur noch mit Mühe die 1000 Meter-Marke. Unten in der Schlucht des Allier ist der Frühling schon vorüber. Von dem Löwenzahnmeer sind nur noch die Strengel übrig, die Pusteblumen hat der Wind bereits in alle Himmelsrichtungen verteilt. Das Thermometer steht bei rund 25 Grad, und es riecht regelrecht nach Sommer. Auf beiden Seiten des Gorges de Allier schlängeln sich traumhafte Straßen entlang, zu schön, um sie nur einmal zu fahren. Also lassen wir uns erstmal Zeit, rollen gemütlich über das gewundene Asphaltband, genießen die Blicke in die Schlucht, das warme Wetter und einen gelegentlichen Café au lait in den zahlreichen Straßencafés. Auf dem Rückweg bleibt dann immer noch genug Zeit, sich dem Kurvenrausch hinzugeben. Der allerdings wird getrübt durch rasch aufziehende Zirruswolken. Das wird doch wohl nicht Lars sein?Es ist Lars. Er hat eine erfolgreiche Kur am Mittelmeer genossen und kehrt nun wohlgenährt zurück. Da kommen ihm die Berge des Zentralmassivs gerade recht, um Ballast für die Reise nach Norden abzuwerfen. Nach Norden, genau unsere Richtung. Ob wir dem nassen Gesellen diesmal davonfahren können? Versuchen wir es also mit dem bewährten Rezept: ordentlich Gas geben, von trockenen Füßen und der Frühlingssonne der Auvergne träumen.
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INFOS (Archivversion)

Die Auvergne ist ein Teil des Zentralmassivs und zählt zu den dünnbesiedelsten Regionen Frankreichs. Das verspricht wenig Verkehr und unzählige Kurven in einer einzigartigen Vulkanlandschaft.
ANREISE:Am schnellsten geht es von Nord- und Westdeutschland über Luxemburg und dann per A31 über Metz bis Dijon. Von dort auf die A6 nach Lyon und die A89 bis Clermont-Ferrand. Von Süddeutschland führt die schnellste Anreise über Mulhouse und die A36 bis Dijon, dann via A6 und A89 in die Auvergne.REISEZEIT: Im Mai kommt der Frühling, die Tagestemperaturen klettern auf 15 bis 25 Grad, aber einige Pass-Straßen können wegen Schnee noch gesperrt sein. Traditionell sind Mai und Juni etwas feucht. Das typische Sommerwetter des Juli und August ist heiß und trocken, in den Bergen aber gut zu ertragen. Mitunter muss mit heftigen Gewittern gerechnet werden. Im Laufe des Oktobers hält der bunte Herbst seinen Einzug, der November gibt sich gerne regnerisch und im Dezember können die Schlitten ausgepackt werden.ÜBERNACHTEN:Hotels und Pensionen finden sich selbst in der dünn besiedelten Auvergne in ausreichender Zahl. Eng kann es lediglich in den französischen Sommerferien im Juli und August werden. Wer es etwas rustikaler mag, kann in einer der zahlreichen »gite d´étape», eine Art Wandererheim, nächtigen. Zwei Personen zahlen inklusive Frühstück umgerechnet etwa 70 Mark. Zusätzlich gibt es einige Campingplätze, auf denen ein Zelt mit zwei Personen je nach Platzkategorie mit zwölf bis 30 Mark eingestuft wird.SEHENSWERT:Die Mautstraße auf den Puy de Dôme (fünf Mark pro Motorrad) lohnt schon wegen der Aussicht über die Kette der Vulkane. Bei ruhigem Wetter starten Drachenflieger und Paraglider vom Gipfel. In der Auvergne gibt es zahlreiche alte Städte. Die schönsten sind Salers, Besse-en-Chandesse und Murat. Im Sommer finden oft mittelalterliche Märkte mit entsprechend kostümierten Betreibern statt. Ebenfalls sehenswert ist die skurrile, 100 Jahre alte Standseilbahn Funiculaire in Le Mont-Dore. Bei Regenwetter gibt´s ein Alternativprogramm: der Besuch in einer Käserei, das Gewittermuseum in Marcenat, oder ein Sapziergang durch die alten Kurorte Le Mont-Dore und La Bourboule. AKTIVITÄTEN:Wer seine Wanderschuhe mitnimmt, kann die Vulkanlandschaft auf markierten Wegen erkunden. Lohnenswert sind vor allem die Bergtouren. Ein paar Vorschläge: Nördlich vom Puy de Dôme zwischen den grünen Vulkankratern. Auf den mit 1886 Meter höchsten Berg der Auvergne, den Puy de Sancy (für Faule gibt es eine Seilbahn). Ins Bergtal Vallée de Chaudefour bei Besse. Im Cantal zum Puy Mary und weiter über den spektakulären Gipfelgrat zum Puy de Peyre Arse. Fast alle Wege sind auch für Mountain Bikes offen, bieten ein perfektes Revier auch für tagelange Touren. Wer lieber nass werden möchte, paddelt am besten per Kajak oder Raft auf dem Allier. Es gibt mehrere Vermieter entlang des Flusses. INFORMATIONEN:Gutes Infomaterial, teilweise sogar in Deutsch, gibt´s beim Comité Regional du Tourisme d´Auvergne, 43 Avenue Julien, BP 395, 63011 Clermont Ferrand, Telefon 0033(0)473/294949, Fax 341111.Infos in Deutschland: Maison de la France, Westendstraße 47, 60325 Frankfurt, Telefon 069/7560830, Fax 069/752187.LITERATUR:Einen ersten Einblick bietet das Reisetaschenbuch Auvergne und Cevennen von DuMont für 19,80 Mark. Etwas mehr Infos liefert der Michelin-Reiseführer Auvergne – Périgord. In der MOTORRAD-Reihe Edition Unterwegs erfährt man in Band 2 mehr über Kurvenspaß in der Auvergne. Erhältlich für 29,80 Mark im Buchhandel, im MOTORRAD-Shop oder beim Sonderverkauf unter Telefon 0711/182-1229. Auf der Michelin-Karte 239 Auvergne/Limousin (Maßstab 1:200 000) sind auch die kleinsten Straßen verzeichnet. Wer´s noch genauer möchte, greift auf die IGN-TOP 25-Serie zurück, Maßstab 1:25 000 für 16,80 Mark pro Blatt.Zeitaufwand: zwei WochenGefahrene Strecke ab Köln: 3000 Kilometer

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