Bahnrennen in Japan: Reportage (Archivversion) Mitsuo Abe, Vater von Grand Prix-Werksfahrer Norick Abe

Im alter von 50 kreist Mitsuo Abe noch immer munter durch die Stadien des Auto-Race. Seit 30 Jahren. »Damals gab es kaum einen anderen Weg, um professioneller Rennfahrer zu werden. Bereits sehr früh habe ich viel Geld verdient: bis zu einer Million Mark pro Jahr. Ich habe in die Karriere von Norick investiert. So konnte er eine Zeit lang in den USA leben, um dort Erfahrungen beim Dirt-Track zu sammeln. Ich unterstütze ihn beim Grand Prix, gebe ihm Ratschläge. Er braucht mich, und ich werde ihm bis zum Ende an der Seite stehen. In all den Jahren war er höchstens zehn Mal bei mir. Er wollte mehr Rennen sehen, was ich nicht zuließ. Beim Auto-Race muss man derart mit dem Kopf bei der Sache sein, dass die geringste Ablenkung fatale Konsequenzen zur Folge haben kann. Ich denke, ich fahre noch zehn Jahre, auch wenn mir der Rücken gelegentlich gewaltige Schmerzen bereitet. Dennoch habe ich mir meinen ganzen Enthusiasmus erhalten.“

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