BMW R 1200 GS Adventure: Reisetest (Archivversion)

Südafrika und Namibia haben sich längst als attraktive Reiseländer
etabliert. Zwischen Asphalt und Piste, zwischen Luxus und Abenteuer – hier findet jeder die richtige Mischung.

D Anreise
Diverse Fluggesellschaften bieten Flüge
nach Kapstadt und Johannesburg in Südafrika sowie nach Windhoek in Namibia an. Die
Preise für ein Hin- und Rückflugticket be-
ginnen bei etwa 700 Euro. Für die Einreise
reicht ein mindestens noch sechs Monate
gültiger Reisepass.
D Reisezeit
Der beste Zeitraum für Touren im südlichen Afrika sind die Monate Oktober und Novem-
ber sowie Februar und April. Dezember
und Januar gelten als Hauptreisezeit – dann
machen auch alle Südafrikaner Urlaub,
weshalb es bei den Unterkünften schon mal zu Engpässen kommen kann.
D Unterkunft
Die touristische Infrastruktur im Süden Afrikas ist gut bis sehr gut. Letzteres gilt vor
allem für die vergleichsweise wohlhabenden Kap-Provinzen Südafrikas. Ein Hotel, ein »Guesthouse« oder ein Privatzimmer finden sich inzwischen in jedem Ort. In abgelegenen Gegenden bieten auch Farmen Zimmer an. Generell muss man pro Person ab etwa 35 Euro rechnen, Lodges, besonders die in den Nationalparks, sind oftmals deutlich teurer. Eine gute Wahl in Kapstadt ist das »The Fritz Hotel«, 1 Faure Street (Gardens), das von
einem Schweizer geführt wird, www.fritz
hotel.co.za. Ein Zimmer mit Frühstück kostet umgerechnet ab etwa 40 Euro. Mitten in den Cederbergen liegt die urgemütliche Lodge »Mount Ceder«, www.mountceder.co.za. Für ein Zimmer mit vier Betten sind hier ab 40 Euro fällig. Ebenfalls ein Tipp: das »Blommenberg Guesthouse« im sympathischen Clanwilliam am Nordrand der Cederberge. Ein gut ausgestattetes Zimmer schlägt inklusive Frühstück mit rund 30 Euro zu Buche. In Namibia befindet sich westlich des Grenzortes Noordoewer das fantastisch am Oranje gelegene Camp »Carlos Cabanas«. Preis pro Nacht
in einer strohgedeckten Hütte inklusive
Frühstück: ab rund 50 Euro. Infos unter www.felixunite.com.
D Mietmotorrad
Auf eigene Faust durch den Süden Afrikas? Kein Problem. Der südafrikanische Ver-
mieter Karoo Biking hält in Kapstadt sowie
in Johannesburg fast die gesamte bajuwarische Fahrzeugflotte bereit. Eine F 650 GS
kostet bei einer einwöchigen Mietdauer zirka 60 Euro pro Tag (inklusive Freikilometer und Versicherung), die große Adventure schlägt mit rund dem doppelten Mietpreis zu Buche. Infos unter Telefon 0221/3553-32002,
Internet: www.karoo-biking.de.
GS-Sportreisen aus München vermitteln
Suzuki 650 Freewind oder DR 650 sowie
Hondas CB 750. Die Wochenpreise beginnen bei etwa 330 Euro inklusive 200 Freikilometer pro Tag. Infos unter Telefon 089/27818484, Internet: www.gs-sportreisen.de.
D Literatur
Das Angebot an Reiseführern und an Bild-
bänden über das südliche Afrika füllt inzwischen Regalwände. Ein echter Tipp ist »Südafrika« von Elke und Dieter Loßkarn. Das
im März erschienene Werk lohnt sich wegen
seiner vielen praktischen Tipps und ausführlichen Routenbeschreibungen besonders für Selbstfahrer. Aus der Feder der beiden Autoren und ebenfalls ein hochwertiger Reise-
begleiter: »Namibia«. Beide Werke sind im
DuMont-Verlag erschienen und kosten je 22,95 Euro.
Eine brauchbare Südafrika-Karte im Maßstab von 1:1,75 Mio. kommt von Freytag & Berndt. Im gleichen Verlag ist ebenso eine gute Karte über Namibia im Maßstab von 1:1,2 Mio. erschienen. Die Blätter kosten je 9,95 Euro. An Tankstellen vor Ort sind oftmals gute Kartenwerke in besseren Maßstäben erhältlich.

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