Checkliste für organisierte Trips (Archivversion)

Um die optimale Reise zu finden, müssen zunächst die eigenen Bedürfnisse ermittelt werden. Und dann gilt es, die Angebote abzuklopfen. Und das Klein­gedruckte nicht zu übersehen.

Will ich einfach nur schön Motorrad fahren, egal wo? Oder ein bestimmtes Land per Bike erleben? Egal auf welchen Strecken oder Maschinen.
Wie viel individuellen Spielraum lässt die Reiseleitung unterwegs zu? In unkompliziert zu bereisenden Ländern kann man sich auch mal von der Gruppe absetzen und nach eigenem Plan ins abendliche Etappenziel fahren.
Manche Veranstalter bieten freie Fahrt per Roadbook-Navigation an. Will ich so etwas?
Entsprechen die angesteuerten Sehenswürdigkeiten meinen Vorstellungen?
Bei Touren mit Mietmaschinen: Welche Typen stehen zur Auswahl? Sind Sitzhöhe und Gewicht okay? Eventuell beim heimischen Händler ausprobieren.
Welche fahrerischen Ansprüche stellt die Strecke? Wer ständig an seiner Leistungsgrenze entlangjongliert, hat weniger Spaß und höheres Risiko. Vor Alpentrips tut ein Sicherheitstraining gut, vor Touren mit hohem Schotteranteil erhöht ein Endurotraining den Spaßfaktor enorm. Und zwar auch bei »anfängertauglichen« Strecken.
Wie groß sind die Gruppen? Zehn Motorräder gelten als Obergrenze.
Wie umfangreich ist die Fahrzeit? Wann wird morgens zum Beispiel gestartet und abends das Ziel erreicht? Achtung bei Streckenlängen: 300 Kilometer sind auf einem amerikanischen Highway schnell abgespult, in den Alpen oder gar auf Schotter dagegen ein langer Tag.
Und last, not least: Was ist alles im Reise-preis enthalten? Flug? Benzin, Eintrittsgelder, Spezial-Events? Für echte Vergleiche genau hingucken.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote