Chronik der Verbrechen

Februar 2003
Mehrere Reisegruppen mit Motorrädern und Geländewagen werden in Südalgerien auf der Gräberpiste entführt, darunter insgesamt 16 Deutsche. Die ersten 17 der insgesamt 32 Verschleppten befreit am 13. Mai eine algerischen Spezialeinheit in der Nähe von Tamanrasset, 1900 Kilometer sü¼dlich von Algier. Die übrigen Geiseln kommen erst durch Lösegeldzahlungen Mitte August frei. Eine 45-jährige Deutsche überlebt die Strapazen nicht und stirbt an Hitzschlag in der Wüste.

24. Dezember 2007
Vier französische Touristen werden am hellichten Tag auf einer Überlandstraße in Mauretanien während einer Rast von einer bewaffneten Gruppe überfallen und erschossen.

4. Januar 2008
Einen Tag vor ihrem offiziellen Start wird die 30. Rallye Paris-Dakar wegen „direkter Drohungen terroristischer Gruppen gegen das Rennen“ vom Veranstalter abgesagt.

18. Februar 2008
Der Schweizer Christian Kny und seine drei einheimischen Begleiter werden in der Uweinat-Region im ägyptisch-sudanesischen Grenzgebiet von bewaffneten Rebellen verschleppt und zehn Tage gefangen gehalten.

22. Februar 2008
Ein alleinreisendes Paar aus Österreich wird während einer Wüstentour im Süden Tunesiens entführt und ist seitdem in der Gewalt der Entführer. Die Entführer der „Al-Qaida im islamischen Maghreb“ verschleppten die beiden quer durch Algerien bis in den Norden Malis.

19. September 2008
Elf europäische Touristen und ihre acht ägyptischen Begleiter werden in der Gilf Kebir-Region im Südwesten Ägyptens von Bewaffneten verschleppt und nach elf Tagen Gefangenschaft wieder freigelassen.
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