Deutschland: Allgäu/Lechtaler Alpen (Archivversion) INFOS

Kurvige Strecken ohne
Ende – allein beim Blick
auf die Karte könnte es
einem schwindelig werden.
Dieser Teil Deutschlands
und Österreichs ist ein
idealer Einstieg in die
schräge Welt der Alpen.

D Anreise
Die schnellste Anreise führt über die A 8
mit Ziel Augsburg. Von dort geht es auf der
B 17 (»Romantische Straße«) nach Landsberg. Wer die Tour im Allgäu beginnen möchte,
nimmt die A 7 von Ulm nach Kempten und die
A 980 und B 19 nach Immenstadt unter die
Räder. Da sich in dieser Region viele weitere traumhaft schöne Strecken finden, lässt sich die beschriebene Route natürlich beliebig
erweitern.
Achtung: Die Mautstraße von Zug ins Lechquellengebirge ist von 8 bis 16.30 Uhr für den Individualverkehr gesperrt. Während dieser Zeit sind dort nur Wandergruppen und Busse unterwegs.
Übernachten: An Hotels und Pensionen herrscht in dieser Region wahrlich kein Mangel.
Folgende Unterkünfte sind besonders empfehlenswert: »Gasthof-Hotel Zur Tanne«, Familie Dressel, Immenstadt-Thanners, Telefon 08379/
829; www.hotelzurtanne.de. Für die Übernachtung inklusive Frühstück zahlt man pro Person ab 25 Euro. Für längere Aufenthalte stehen auch Ferienwohnungen (für zwei bis vier Personen) zur Verfügung, die Preise
liegen zwischen 30 und 50 Euro pro Nacht.
Der Wirt fährt selbst Motorrad und gibt Tourentipps. Im österreichischen Warth am Arlberg lässt es sich sehr gut im »Hotel Walserberg« schlafen, Telefon 0043/5583/3502; www.walserberg.at. Für die Übernachtung
mit Frühstück werden pro Person ab 30 Euro verlangt. Auch hier versorgt der Wirt seine Gäste mit Tourentipps.
D Sehenswert
Zweirad- und Technikfans sollten sich unbedingt die Leichtkrafträder der Marke Imme
aus den Nähe anschauen – und zwar im
Museum Hofmühle, An der Ach 14 in Immenstadt (Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr). Weitere Infos über dieses Fahrzeug gibt es
auf den Internet-Seiten des Klubs »Der Imme Schwarm e. V.« unter www.imme-schwarm.de. Der 1997 gegründete Klub veranstaltet jedes Jahr einen Immetag in Immenstadt, wo man
die historischen Motorräder in Aktion bestaunen kann. Informationen unter Telefon 08323/95080.
In der alten Emmentaler Sennerei in Freibrechts befindet sich eine sehenswerte Privatsammlung historischer Motorräder. Wer höflich nachfragt, darf gerne einen Blick darauf werfen. Winfried Mischler, Telefon 08379/631.
Zum »Pflichtprogramm« zählt – logo – der
Besuch einiger Schlösser und Kirchen ent-
lang der Romantischen Straße zwischen Landsberg und Füssen. Eine ausführliche Liste
der Sehenswürdigkeiten (Neuschwanstein, Hohenschwangau, Wieskirche et cetera) erhält
man beim Tourismusverband Allgäu/Bayerisch Schwaben, Telefon 0821/4504010;
www.allgaeu.de. An Wochenenden und während der Ferienwochen herrscht allerdings großer Andrang.
Infos über Immenstadt erteilt die Gäste-
Information Immenstadt, Marienplatz 3,
87509 Immenstadt, Telefon 08323/914176;
www.immenstadt.de. Wissenswertes über
die jeweiligen Regionen erfährt man bei der
Tirol-Werbung in Innsbruck, Telefon
0043/512/5320-350; www.tirol.at, sowie beim Vorarlberg-Tourismus in Bregenz,
Telefon 0043/5574/425250;
www.vorarlberg-tourism.at.
D Literatur
Zum Thema »Allgäu« verschafft der gleichnamige HB-Bildatlas (Nr. 93) für 8,50 Euro einen guten Überblick. Kompakte Infos für den Tankrucksack bietet der Band »Allgäu« aus dem
Michael Müller Verlag für 15,90 Euro. Wissenswertes zum Thema Lechtal liefern die HB-Bildatlanten »Oberbayern zwischen Lech und Inn« (Nr. 196), »Vorarlberg« (Nr. 47) sowie »Tirol« (Nr. 174) für jeweils 8,50 Euro. Weitere Tourentipps, die durch die benachbarten Regionen führen, finden sich in den Unterwegs-Bänden des Autorenteams, »Österreich« und »Deutsche Alpen«, aus dem Motorbuch Verlag für je 16 Euro. Die detailliertesten Karten bietet Mayrs mit dem Generalkartenblatt »Österreich 3«,
das den Lech von der Quelle bis Schongau und damit fast die Gesamtroute zeigt sowie dem deutschen Generalkartenblatt »Bayern Süd« für den letzten Nordzipfel bis Landsberg. Auf der Falk-Bundesländerkarte »Bayern« (Nr. 12) ist die komplette Tour zu überblicken, allerdings
im weniger detailfreudigen Maßstab 1:300000.

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