Fähren im Mittelmeer (Archivversion) Wasserwege im Süden

Nicht nur bei Inseln, sondern auch auf langen Anreise-
wegen können Fähren das Leben sehr erleichtern.
Zur Planung hier die wesentlichen Linien im Mittelmeer.

Wer zu den schönsten Ecken in Europas Süden
gelangen will, wird um ein wichtiges Reiseinstrumentarium nicht herumkommen: Fähren. Sie bringen
Reisende nicht nur – unvermeidlich – auf Inseln, sondern per Seeweg lassen sich auch manche ewig langen
Anreise-wege massiv verkürzen.
Wie etwa nach Griechenland, Süditalien oder Süd-spanien. So gelangt man beispielsweise von Norditalien
in 20 bis 30 Stunden entspannt über Nacht nach Patras
in Nordgriechenland oder Palermo auf Sizilien. Anstatt sonst zwei, drei Tage lang endlos Kilometer auf Autobahnen oder Landstraßen abzuspulen. Und im Zuge steigender Sprit-, Maut- und Übernachtungspreise lohnt ein
Blick in die Tabelle, um unterwegs außer Zeit eventuell auch mal Geld zu sparen. Wer allerdings seinen Trip jetzt noch während der klassischen Ferienmonate Juli und
August antreten will und nicht reserviert hat, wird sich schwer tun. In dieser Zeit sind sämtliche Fähren nahezu ausgebucht.
Angegeben ist stets die billigste Überfahrtmöglich-keit, entweder Deckspassage, Pullmannsitz oder –
falls diese auf längeren Routen nicht im Programm sind – die preiswerteste Kabine, in der Regel »Vierer Innen«.
Bei den Preisen ist die günstigste und teuerste Saison
angegeben. Hinzu kommt in manchen Fällen noch
die Hafensteuer.
Zu guter Letzt noch ein Tipp: So sorgfältig wir auch
recherchiert haben – bitte vor der Abreise unbedingt im Reisebüro oder bei der genannten Reederei erkundigen, ob die Route nicht gerade vor drei Tagen eingestellt
oder die Preise nicht klammheimlich noch um ein paar
Euronen raufgesetzt wurden.

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