Fahren mit Sozius (Archivversion) Kostbare Fracht

Frei nach dem Motto: „Geteilte Freude ist doppelte Freude“, reisen etliche Menschen gerne zu zweit auf dem Motorrad. Damit das für Fahrer und Beifahrer ein positives Erlebnis wird, müssen sie miteinander kommunizieren. MOTORRAD gibt Tipps, wie die Tandem-Tour gut klappt.

Motorradfahren zu zweit, das kann den Fahrspaß und die Erlebnistiefe intensivieren. Es kann aber auch in die Hose gehen, wenn der Beifahrer nicht an der Welt des Fahrers und der Fahrer nicht an der Welt des Beifahrers teilnimmt. Eine Sozia beispielsweise, die zum ersten Mal auf einem Motorrad mitfährt, sollte aus freien Stücken und aus Neugier aufsteigen. Wer Angst hat und verkrampft, kann den Fahrer in arge Bedrängnis bringen. Psychologen geben folgenden Hinweis zum Stressabbau: Angst reduziert sich nicht dadurch, dass man Situationen, die erschrecken können, aus dem Weg geht, sondern dadurch, dass man sich bewusst mit ihnen auseinandersetzt. Also, ran an die Maschine und sich vom Fahrer das Motorrad, seine Technik und Fahrdynamik kurz erklären lassen. Wenn der Beifahrer im Bewusstsein hat, mit welchen Dingen sein Chauffeur zu tun hat und der Fahrer die Bedürfnisse und Nöte des Beifahrers einschätzen kann, wird aus der Doppelbesetzung des Motorrads ein erfolgreiches Team.

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