Geiseldrama in der Sahara Teil 3: Reportage (Archivversion) Der Sahara Club

Bei der Aufklärung des zunächst rätselhaften Verschwindens von Algerien-Reisenden lieferte der 1984 gegründete und in Deutschland 1200 Mitglieder starke Sahara Club (www.sahara-club.de) früh die entscheidenden Hinweise. Aufmerksam geworden durch Mitglieder, deren Angehörige nicht aus Nordafrika zurückkehrten, veröffentlichte das Internet-Forum des Vereins am 10. März die erste Suchmeldung. Nach Rainer Bracht und Kollegen. Durch den entstandenen Informationsaustausch wurden weitere Personen aufmerksam, und der Club wies bereits am 19. März auf ein mögliches Verbrechen hin. Mittels Landkarten und engagierten Informanten entwickelte ein »Krisenstab« ein präzises Bild, wer in Südalgerien wo unterwegs war und dass die Kontakte stets auf der Gräberpiste abrissen: Basisinformation für die Suchmannschaften. Von 13 lokalisierten Reisegruppen wurden immerhin sieben verschleppt.

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