Großbritannien: Südengland (Archivversion) Infos

Südengland gilt als eine der ältesten und großzügigsten Kulturlandschaften Europas. Bei einer Tour zu den vielen magisch-mystischen Orten kommt natürlich auch der Fahrspaß nicht zu kurz.

Anreise: Die schnellste Verbindung nach England sind entweder die täglich mehrmals auslaufenden Fähren vom französischen Calais nach Dover oder neuerdings »Le Shuttle«, der Zug durch den Tunnel von Coquelles nach Folkestone. Die mit Sicherheit attraktivere Fährpassage dauert knapp zwei Stunden und kostet hin und zurück inklusive Motorrad rund 250 Mark. Der gleiche Betrag ist für die 35minütige Zugfahrt zu zahlen, jedoch kann das Ein- und Auschecken noch mal so lange dauern. Um nach Avebury zu gelangen, entweder auf der M2 oder M20 in Richtung London, dann über die Südumgehungsstraße zur M4 und weiter bis nach Swindon fahren.Reisezeit: Am Wetterbeständigsten sind natürlich die Sommermonate. Leider kann es dann an den zahlreichen Sehenswürdigkeiten sehr voll werden. Da der Süden Englands als der sonnigste Teil des Landes gilt, lohnt sich eine Tour auch noch bis zum frühen Herbst. Mit Nebel und Regen muß dann allerdings immer gerechnet werden.Unterkunft: Preiswerte Zeltplätze und Jugendherbergen gibt es an vielen Orten. Aber auch das beliebte Bead and Breakfast (B&B) ist nicht übermäßig teuer: Doppelzimmer kosten in der Regel zwischen 60 und 150 Mark. Ähnliche Preise werden auch in den meisten Hotels verlangt. In der Hauptsaison zwischen Juli und August kann es allerdings besonders in den touristischen Hochburgen zu Engpäßen kommen. Wer bereits vor Ort ist, kann über das jeweilige örtliche Tourist Office bereits für die nächsten Tage im voraus buchen lassen (Book-A-Bed-Ahead). Weitere Infos: Britische Zentrale für Fremdenverkehr, Taunusstraße 52-60, 60329 Frankfurt, Telefon 069/238070, Fax 069/2380717.Sehenswürdigkeiten: Südengland ist reich an magisch-mythischen Orten. Die in der Karte vorgestellten Sehenswürdigkeiten sind nur eine Auswahl: 1. Avebury (größte prähistorische Anlage Europas); 2. Stonehenge; 3. Old Sarum (das alte Salisbury, neolithische Siedlungsreste, Burgruine); 4. Cadbury Castle (»Camelot«); 5. Glastonburry (»Grabstätte« König Artus); 6. Tarr Steps (Teufels-Brücke); 7. Museum of Witchkraft (Hexenmuseum); 8. Tintagel Castle (»Geburtsort« von König Artus); 9. Slaughter Bridge (»letzte Schlacht« von König Artus); 10. The Cheeswring (bizzar geformte Felsen); 11. Dozmary Pool (kleiner See, in dem das sagenhafte Schwert Excalibur liegen soll): 12. Men-an-Tol (Phallus-Megalithen).Literatur: Zahlreiche Reiseführer beschäftigen sich mit dem Süden Englands. Von DuMont kommt in bekannter Qualität »Südengland - Richtig Reisen« für 39,80 Mark. Wegen des handlichen Formats für Motorradfahrer gut geeignet ist der Polyglott-Führer »Südengland« für 12,90 Mark. Für die spezielle Tour entlang der mystischen und magischen Stätten empfiehlt sich von Klausbernd Vollmar: »England - Magisch Reisen« aus dem Goldmann-Verlag für 24,80 DM. Ebenfalls besonders empfehlenswert: die informative Merian-Ausgabe »Südengland« für 14,90 Mark. Eine geeignete Karte gibt´s vom ADAC: Großbritannien, Blatt 1, im Maßstab 1:500000 für 12,80 Mark.Gefahrene Strecke: 800 KilometerZeitaufwand: zehn Tage

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