Im Auto (Archivversion)

Die geräumige Familienkutsche als Laderaum für das Zweirad? Geht auch. Allerdings muss das Auto vor dem Transport gut präpariert werden, und der Lademeister sollte einige Tricks auf Lager haben.

Platz ist in der kleinsten Hütte. Diese Weisheit lässt sich problemlos auf den Motorradtransport per Auto übertragen: »Weißt du noch, wie wir damals in den Renault R4 zwei Enduros reingequetscht haben...« – diese oder ähnliche Erfahrungen fielen so manchem MOTORRAD-Redakteur im Rahmen dieser Geschichte ein. Gerade die mittlerweile weit verbreitete Fahrzeuggattung der Vans schluckt ein Bike oft ohne größere Umbaumaßnahmen.
Allerdings sollte im Fahrzeug eine stabile Aufnahmevorrichtung für das Motorrad vorhanden sein. Neben fest im Boden verankerten Ösen ist vor allem ein stabiler Bügel wichtig, der das Vorderrad aufnimmt. Erst so lässt sich das
Motorrad sicher verzurren und damit die Gefahr mindern, dass die Maschine im Falle eines Unfalls zum tödlichen Geschoss für die Insassen wird. Alles über das richtige Verzurren erfahren Sie abschließend auf Seite 74. Ein reichhaltiges Sortiment an notwendigem Zubehör wie Transportschienen, Haltebügeln oder Ösen hält unter anderem der Motorradhändler Beinert in seinem Onlineshop (siehe Adresskasten unten) parat.
Aber auch Autohersteller haben die Motorradfahrer unter ihren Kunden entdeckt. Fahrer des VW Multivans (Modellreihe T5) können beispielsweise als Werkszubehör die Transportvorrichtung »Easy In« (1550 Euro) ordern, mit der sich das Bike bequem per fernbedienbarer Seilwinde ins Fahrzeug ziehen lässt. Für eine Urlaubsreise ist der Motorradtransport im Fahrzeug allerdings nur bedingt geeignet. Zum einen geht reichlich Platz flöten, und ohne Trennwand nerven auf Dauer die Benzinausdünstungen des Bikes schon sehr.

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