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Irland ist ein Traum für Motorradfahrer. Kleine, kurvige Straßen durchziehen die »Grüne Insel« mit ihren abwechslungsreichen Landschaften - zwischen weißsandigen Stränden und düsteren Hochmooren wird alles geboten.

Anreise: Direkte Fährverbindungen nach Irland gibt es von den französischen Häfen Le Havre, Cherbourg und Roscoff (Irisch Ferries, Brittany Ferries). Sie laufen entweder Rosslare oder Cork an. Für Hin- und Rückfahrt müssen pro Person und Motorrad je nach Saison ab 400 Mark gerechnet werden. Alternativ bietet sich die Fahrt durch England an. Die Fähren Calais-Dover, Pembroke-Rosslare und Holyhead-Dublin können im Paket gebucht werden. Die englischen Autobahnen M20, M25 und M4, südlich an London vorbei und weiter über Bristol nach Pembroke, sind mautfrei. Die direkte Fährverbindung Frankreich-Irland kann auch mit der An- oder Rückreise über England kombiniert werden. Für diese Variante sind je nach Saison pro Person und Motorrad zwischen 275 Mark und 580 Mark zu zahlen. Infos und Buchungen entweder bei der Generalbuchungsagentur Geuther in Bremen (Irish Ferries), Telefon 0421/14970, oder bei DER TRAFFIC in Frankfurt (Britany Ferries), Telefon 069/95885800.Reisezeit: Für eine Irlandreise eignen sich die Monate Juni bis September. In der Hauptreisezeit zwischen Juli und August kann es vor allem an der Westküste recht voll werden. Wer bereits im Mai oder noch im Oktober unterwegs ist, sollte unbedingt wärmere Klamotten dabei haben. Dafür sind in dieser Zeit kaum Touristen unterwegs. Laut Statistik gilt der Mai als der regenärmste Monat, eine Garantie für gutes Wetter gibt es natürlich nicht. Regenfälle sind allerdings oft nur von kurzer Dauer.Übernachten: Freies Campen im Zelt ist zwar erlaubt, allerdings muß der Besitzer des Grundstückes um Erlaubnis gefragt werden. Ein Verzeichnis der irischen Campingplätze gibt es vom Fremdenverkehrsamt oder eine Auswahl davon im ADAC-Campingführer Nordeuropa. Weit verbreitet und am günstigsten sind die Bed & Breakfast Guesthouses. Die Preise pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück beginnen bei rund 40 Mark. Sehr gut ist das Hotel- und Guesthouse-Verzeichnis »Be Our Guest«. Alle rund 900 eingetragenen Häuser sind mit einem Foto, einer kurzen Beschreibung (in Englisch) sowie mit Angaben zu Ausstattung und Preisen aufgeführt. Das Buch gibt es bei der Irischen Fremdenverkehrszentrale, Westendstraße 16-22, 60325 Frankfurt, Telefon 069/234504, Fax 069/233480.Literatur: Sehr informativ ist der DuMont-Reiseführer »Irland« für 36 Mark. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist der Merian XL-Reiseführer »Irland« von Gräfe und Unzer für 39,80 Mark. Zur Einstimmung lohnt sich noch immer ein Blick in das bereits vor Jahren erschienene GEO Special über Irland, das mit interessanten Reportagen und hervorragenden Bildern über Land und Leute informiert.Auf der Michelin-Karte 405 im Maßstab von 1:400000 sind auch die meisten kleinen Straßenverbindungen Irlands verzeichnet. Zusätzlich bietet die Karte ein Ortsverzeichnis mit den entsprechenden Koordinaten.Gefahrene Strecke: 2300 KilometerZeitaufwand: drei Wochen

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