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Dieser Tourentip ist für Biker gedacht, die ständig von der Alpentour träumen, aber keine Zeit dafür haben. Mit 700 anspruchsvollen Kurvenkilometern ist sie zwar auch für routinierte Fahrer eine Herausforderung, bietet aber auf relativ kleinem Terrain eine Ballung alpiner Hochgenüsse. Selbst so geniale Päße wie Timmels-, Stilfser- und Penserjoch sowie der zum Teil noch geschotterte Gavia sind im Streckenplan enthalten. Und wer das Wochenende etwas verlängert, kann den Power-Trip leicht in genußvolles Cruisen in der Dreiländerregion verwandeln.

Anreise: Aus fast allen Teilen Deutschlands erreicht man Pfronten am einfachsten über die A7, Ausfahrt Nesselwang/Pfronten. Nur vom östlichen Bayern her ist es günstiger, über Füssen und Reutte direkt ins Lechtal zu fahren. Übernachten: An der gesamten Strecke gibt es eine Unmenge an Übernachtungsmöglichkeiten. Darunter sehr viele preiswerte Privatzimmer und Pensionen. Hier einige Empfehlungen: Urige Atmosphäre im oberen Ötztal bietet Dorf Alm, in A-6456 Obergurgl, Untergurgl 113, Telefon/Fax 0043/(0)5256/65 70, DZ mit Frühstück rund 35 Mark pro Person. Ruhig gelegen ist die Privatpension Haus Grafenstein in I-39015 St. Leonhard in Passeier, Weingartweg 14, Telefon 0039/(0)473/65 6208, DZ mit Frühstück ebenfalls umgerechnet etwa 35 Mark pro Person. Nur wenige Kilometer über St. Leonhard in Passeier, direkt an einer Kehre des Jaufenpasses, liegt die Pension Schloßberg, I-39015 St. Leonhard in Passeier, Telefon 0039/(0)473/656151, Fax 221607, DZ mit Frühstück kostet etwa 40 Mark pro Person. Eine günstige Frühstückspension in Kaltern: Zur Traube, I-39052 Kaltern, St. Anton, Pfuss Nr. 7, Telefon 0039/(0)471/963369, DZ mit Frühstück 30 Mark pro Person. Günstig zwischen Gaviapaß und Stilfserjoch liegt das Albergo Castello, I-23030 Valfurva, Via S. Antonio 78, Telefon/Fax 0039/(0)342/945709, DZ mit Frühstück 40 Mark pro Person. Am Garni Marlene, am Reschensee, steht sogar das Logo von Motorrad auf der Hauswand, Garni Marlene, Hauptstraße 37, I-39027 Reschen, Telefon/Fax 0039/(0)473/633123, DZ mit Frühstück 45 Mark pro Person. Sehenswert:Sehr interessant und ein wenig makaber ist die Ausstellung über den Mann aus dem Eis, den Ötzi, im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen. In einer Art Kühlkammer kann der konservierte Körper durch ein kleines Fenster besichtigt werden. Videofilme über den Verlauf der Bergung und die Ergebnisse der Untersuchungen geben einen kleinen, aber interessanten Einblick in das Leben des Gletschermannes. Südtiroler Archäologiemuseum (Stadtmuseum), Museum-Str. 43, I-39100 Bozen, Telefon 0039/(0)471/98298. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr (im Winter von 10 - 17 Uhr), Donnerstag 10 - 20 Uhr, Montag geschlossen. Eintrittspreis 10 000 Lire.Aktivitäten:Ein besonderes Erlebnis sind Raftingtouren auf den recht wilden Oberläufen der Inn und der Ötztaler Ache. Sie können bei der Kajak & Raftingschule Ötztal gebucht werden: A-6433 Ötz, Tirol, Ambach 29, Telefon und Fax 0043/(0)5252/6721.Information:Für Tirol: Österreich Information, Postfach 1231, 82019 Taufkirchen, Telefon 089/66670100, Fax 089/66 671201. Für Südtirol: Südtirol Tourismus Werbung, Pfarrplatz 11, I-39100 Bozen, Telefon 0039/(0)471/993808, Fax 0039/(0)471/993889 (deutschsprachig).Literatur:Ein gute Einstimmung verschaffen das neue Merianheft Südtirol für 14,90 Mark und der HB-Bildatlas Tirol für 16,80 Mark. Ausführlicher ist der DuMont-Reiseführer Südtirol. Er kostet 19,80 Mark. Zur Wegfindung reicht die Marco Polo Karte, Österreich in 1:600 000 zwar aus, mehr Details bietet jedoch die 1:200 000er Blätter »Österreich 3« und Italien 2 vom gleichen Verlag.

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