info (Archivversion)

Zum Saisoneinstieg ist eine Tour entlang der Mosel ideal, denn in dem steilen Tal entwickelt die Frühlungssonne schon früh ihre wärmende Kraft. Und wer erst im Herbst abkömmlich ist, der fahre einfach zur Weinlese hin.

Anreise: Die Moselmündung bei Koblenz erreicht man sowohl von Süden kommend (über Frankfurt oder Mannheim) als auch von Norden (über Köln) auf der A 3 oder A 61. Die Strecke: Die Idee, der Mosel von ihrer Mündung bei Koblenz bis zur Quelle in den Vogesen möglichst dicht zu folgen, macht am Unterlauf zwischen Trier und Koblenz auf den breit ausgebauten Bundesstraßen erstmal wenig Spaß. Dort empfiehlt es sich, eher aus den engen Windungen des steilen Moseltals auszubrechen und auf die Hochplateaus von Hunsrück und Eifel zu fahren. Neben perfekten Kurvensträßchen finden sich hier immer phantastische Ausblicke auf den Fluß.Reisezeit: Die beste Zeit ist zweifelsohne der Frühling, und da im besonderen der Mai. Im deutschen Teil birgt das tief eingeschnittene Tal schon früh frühlingshafte Temperaturen. In den südlichen Vogesen beginnt im Mai bereits der Sommer, und es wird dort nochmals deutlich wärmer und trockener. Im Herbst bieten die Weinberge und die Weinlese am Unterlauf die zweite Attraktion des Jahres.Übernachten: Zwischen Trier und Koblenz gibt es ein paar reizvolle Campingplätze, die mitunter direkt am Ufer der Mosel liegen. Wer ein Hotel möchte, kann in Alkem bei Koblenz an der Moselpromenade besonders romantisch im liebevoll restaurierten Hotel-Restaurant »Burg Thurant« übernachten. Telefon 02605/3581.In französischen Toul empfielt sich mitten in der Altstadt das Hotel »Villa Lorraine« (mit Motorradgarage), Telefon 0033/38343/08 95. Direkt an den Moselquellen liegt das »Hotel des Sources«, in dem es sich hervorragend speisen und ruhig schlafen läßt. Telefon 0033/32961/5194.Literatur: Für den Unterlauf der Mosel von Koblenz bis Trier empfiehlt sich der sehr schöne HB-Bildband »Mosel« mit guten Reisetips. Reiseführer über die Region der Vogesen informieren über die nähere Umgebung der Moselquellen. Für kulinarisch Interessierte gibt es vom Meininger Verlag zwei regionale Restaurantführer »Mosel« und »Elsaß«, die gut zur Strecke passen. Es werden neben erstklassigen Sternerestaurants auch rustikale Gaststätten und Weinstuben empfohlen und über Übernachtungsmöglichkeiten informiert. Zur Übersicht eignet sich die Deutschland-Karte von Kümmerly + Frey im Maßstab 1:500 000, die auch den französischen Teil enthält. Details in 1:200 000 liefern im deutschen Gebiet die guten Generalkarten von Mairs (Blatt 12 und 15 beziehungsweise das Großraumblatt 5). In Frankreich werden sie durch die ebenso perfekten Michelin-Karten ersetzt (entweder das Blatt 87 oder die Großraumkarte »Oberrhein«).

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote