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In der Reihe Hausstrecken der MOTORRAD-Redakteure beschreibt Rolf Henniges seine Heimatrunde durchs Eichsfeld und den Harz.

Reisedauer: ein Tag; Gefahrene Strecke: 220 Kilometer

Essen, schlafen, trinken
Als optimaler Ausgangspunkt der Tour bietet sich das Hotel-Restaurant Wilhelm-Busch-Stube in 37136 Ebergötzen an(Telefon 05507/7799, Mittwoch Ruhetag). Inhaber Jürgen Schneegans offeriert Übernachtungsmöglichkeiten für maximal elf Personen. Preis pro Übernachtung mit Frühstück: 30 Euro. Das Hotel hat Kultcharakter, besticht durch urigen Charme, der Wirt ist motorradfreundlich, das Essen gut und üppig. Man sollte das Eichsfeld nicht durchqueren, ohne ein typisches Schmankerl einzukaufen: die berühmte Eichsfelder Mettwurst. Würzig, herzhaft, meistens individuell nach Familienrezept zubereitet. Am besten direkt beim Bauern holen. Wer die beschriebene Strecke etwas verlässt, wird bei Familie Vollmer in Westerode bei Duderstadt (Telefon 05527/3247) mit Top-Ware bedient. Gut aufwärmen bei einem Halbzeit-Zwischenstopp kann man sich im Gasthaus „Bavaria Alm“ (Telefon 05320/ 331034) auf dem 810 Meter hoch gelegenen Torfhaus (Bikertreff). Das Ambiente ist zwar untypisch norddeutsch, doch vor allem die Suppen sind gut und günstig. Ebenfalls empfehlenswert neben der historischen Einbecker Innenstadt ist eine Besichtigung der dortigen Brauerei (Infos unter www.einbecker.com), die mit der Erfindung des Bockbiers wirbt und auf eine 600 Jahre alte Brautradition zurückblickt. Wer abends Action sucht, muss in die Universitätsstadt Göttingen ausweichen. Hier ist die Kneipendichte sehr hoch, und die Bürgersteige werden selbst wochentags erst weit nach Mitternacht hochgeklappt. Günstige Übernachtung (ab 29 Euro) bietet das Hotel Berliner Hof (Telefon 0551/383320 und berlinerhof.homepage.t-online.de), von dem man zu Fuß in wenigen Minuten die Innenstadt erreicht.

Sehenswert
Ein weniger berühmtes Stück deutscher Geschichte wird im Grenzlandmuseum Tettenborn (Lage: zwischen Mackenrode und Bad Sachsa) ausgestellt und aufgearbeitet. Das Museum (Telefon 05523/999773) zeigt die Entwicklung der Grenze und ihrer Sperranlagen im Südharz von 1945 bis 1990 in allen Facetten. Öffnungszeiten: sonntags 10 bis 12 Uhr, mittwochs 13 bis 16 Uhr, Eintritt für Erwachsene 2,50 Euro.

Weitere Surftipps:
www.motorrad.im-harz.comwww.motorrad-einbeck.de

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