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Teneriffa ist die vielfältigste der Kanarischen Inseln und bietet eine perfekte Mischung aus grandioser Landschaft und verwegenen Kurven.

Anreise
Von fast allen deutschen Flughäfen starten Charterflieger direkt nach Teneriffa. Tickets gibt es ab etwa 300 Euro, als Sonderangebote auch unter 250 Euro. Die Flugzeit beträgt rund vier Stunden. Wer das eigene Motorrad mitbringen möchte, kann von Cadiz in Spanien mit der Autofähre von Trasmediterranea in 31 Stunden bis Santa Cruz schippern. Die einfache Fahrt kostet ab 340 Euro. Infos unter www.transmediterranea.es oder
www.aferry.de

Reisezeit
Teneriffa kann zu jeder Jahreszeit bereist werden. Im Winter ist es an den Küsten tagsüber 20 bis 25 Grad warm, oben in den Bergen deutlich kühler. Am Teide kann es im Winter sogar schneien. Der Sommer ist mit 25 bis 30 Grad nur unwesentlich wärmer. Der grüne Norden der Insel ist aufgrund der Passatwolken etwas kühler. Regen ist dort nicht selten. Im Süden regnet es nur sporadisch, die Sonne scheint fast ständig. Die Niederschläge beschränken sich in der Regel auf den Winter.

Übernachten
Der Massentourismus auf Teneriffa konzentriert sich auf den Südwesten und Puerto de la Cruz, wo fast alle Unterkünfte nur pauschal gebucht werden können. In den Touristenzentren sucht der unabhängig Reisende deshalb meist vergeblich nach einem Zimmer. Abseits der Ferienzentren in den kanarischen Orten lassen sich aber Zimmer, Pensionen oder Fincas finden. Die meisten Übernachtungsmöglichkeiten können von Deutschland über Veranstalter gebucht werden. Das Internet spuckt unter dem Suchbegriff »Ferien­häuser Teneriffa« viele Angebote aus. Tipp: das rustikale und wunderbar restaurierte kanarische Haus »Casa Juana« in San Miguel, buchbar über Moto-Sol (siehe Motorrad-Vermieter), DZ 50 Euro. In den Touristenzentren des Südens wird Deutsch gesprochen, im Landesinneren dagegen sprechen die Menschen fast ausschließlich Spanisch.

Motorräder
Inzwischen gibt es drei verschiedene Vermieter, alle im Südwesten Teneriffas angesiedelt. Wir machten beste Erfahrungen mit »Teneriffa-on-bike«, die gepflegte BMWs mit deutscher Zulassung anbieten. Etwas günstiger sind die japanischen Motorräder, die Matthias Baumgarten von Moto-Sol vermittelt. Deren technischer Zustand ist allerdings nicht immer perfekt. Neu im Geschäft ist Canary­moto, die in dieser Saison eine größere Flotte unterschiedlichster Motorräder anbieten wollen. Preise und Kontaktadressen finden sich in der Tabelle mit Mietmotorrädern auf den Kanaren.

Literatur
Informativ ist das Reisetaschenbuch aus dem DuMont-Verlag für 12 Euro. Mehr Infos liefert »Teneriffa« aus dem Michael Müller-Verlag für 15,90 Euro. Gute Übersicht bietet die Reise Know-How-Karte 1:200000 für 7,90 Euro.

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