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Der Hunsrück als südlichster Teil des Rheinischen Schiefergebirges erhebt sich zwischen den Tälern von Mosel, Saar und Rhein bis auf 818 Meter. Über die Hochflächen führen oft schnurgerade Straßen, rings herum aber bieten tief eingeschnittene Täler mit kleinen gewundenen Spaßsträßchen fürs Kurvenräubern.

AnreiseMorbach ist wegen seiner zentralen Lage ein guter Ausgangspunkt für eine Tour durch den Hunsrück. Dorthin gelangt man am schnellsten über die A 61 und peilt die Abfahrt Emmelshausen an. Jetzt nur noch der B 372 in Richtung Hermeskeil bis nach Morbach folgen.Reisezeit April bis Oktober. Besonders schön ist es im Hunsrück im Frühjahr, wenn die Obstbäume blühen, oder im Herbst, wenn die Bäume durch verfärbte Blätter ein tolles Farbenspiel abgeben. Eine Regenkombi gehört in dieser Region immer ins Gepäck.ÜbernachtenHotels und Pensionen finden sich im Hunsrück in jedem Ort. Ein guter Tipp ist das »Hotel am Kirschbaum« in Morbach, Telefon 06533/93950, Fax 939522. Pro Person sind inklusive Halbpension 65 Mark zu zahlen – eine Garage für Motorräder und ein Trockenraum für nasse Klamotten inklusive. Zudem bietet der Familienberieb ein Motorrad-Wochenend-Arrangement an: Im Preis von 149 Mark sind zwei Übernachtungen mit Halbpension sowie ausgearbeitete Routenkarten mit wunderschönen Strecken enthalten. Weitere Infos: Verkehrsamt Morbach, Unterer Markt 1, 54497 Morbach, Telefon 06533/71117, Fax: 06533/3003, e-mail: Morbach.GV@t-online.deLiteraturDer inzwischen sehr betagte HB-Bildatlas »Hunsrück, Naheland, Rheinhessen« bietet für 12,80 Mark noch immer einen guten Überblick über die Region. Motorradgerechte Streckentipps finden sich im »Denzel – Motorrad Touren Süddeutschland«. 67 Rundfahrten werden recht ausfürhlich beschrieben. 39 Mark, ISBN 3-85047-755-X.Eine gute Karte: Mairs Generalkarte, Blatt 12, »Bonn, Saarbrücken, Luxembourg« im Maßstab von 1:200000. Gefahrene Strecke: Zirka 450 KilometerZeitaufwand: Zwei Tage

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