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Das überschaubare Saarland bietet viel Natur und interessante museale Industriekultur. Die Nachbarschaft zu Frankreich und Luxemburg bereichert zudem die saarländische Lebensart - und jede Motorradtour.

Anreise: Der schnellste Weg ins Saarland führt über die A 6 via Kaiserslautern bis zum Kreuz Neunkirchen. Von dort aus entweder direkt bis nach Saarbrücken oder über die A 8 in südlicher Richtung bis Zweibrücken fahren. Wer aus dem Norden anreist, nimmt die A 1 bis nach Trier unter die Räder.Übernachten: Im Saarland lässt es sich in jedem Ort gut schlafen. Besonders empfehlenswert: »Hotel Altes Pfarrhaus Beaumarais«, eine spätbarocke Sommervilla in Saarlouis-Beaumarais. Pro Person sind allerdings für eine Übernachtung inklusive Frühstück ab 100 Mark zu zahlen. Reservierung unter Telefon 06831/6383, Fax 62898. Ein guter Tipp ist auch das »Hotel Linslerhof«. Eine Nacht in diesem Gutshof aus dem 11. Jahrhundert in der Nähe von Überherrn schlägt pro Person ab 95 Mark zu Buche, Telefon 06836/8070, Fax 80717. Weitere Auskünfte erteilt die Tourismus-Zentrale Saarland, Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken, Telefon 0681/927200, Fax 9272040.Gastronomie: Von herzhafter Hausmannskost bis zur Haute Cuisine – das Saarland erweist sich als Paradies für Schlemmer. Zur regionalen Küche zählen Dibbelabbes (knusprig gebratener Kartoffelteig mit Lauch), »Gefillde« (Kartoffelklöße, gefüllt mit Leberwurst) und Lyoner mit Linsen. Besonders lohnenswert: Hotel/Gasthaus Gellenberg in Hemmersdorf, Niedaltdorfer Straße 25. Regionale Küche und Haute Cuisine. Besonderer Gag: Theaterbühne im Speisesaal. In Neunkirchen lohnt sich ein Besuch im »Café Kanne«, Marienstraße 7. Allerdings an Sonn- und Feiertagen geschlossen. Weinfans sei das »Sekthaus Gerd Petgen« in Perl, Marienstraße 22, empfohlen, das sich seit dem 17. Jahrhundert im Familienbesitz befindet und im Dreiländereck zu den renommierten Weingütern gehört.Sehenswert: Ein absolutes Muss ist die Besichtigung der »Alten Völklinger Hütte«. Führungen finden ab März bis Ende November immer dienstags bis sonntags um 10 und um 14 Uhr statt, Eintritt: 6 Mark. Nähere Auskünfte erteilt die Tourist-Information im Alten Bahnhof, Telefon 06898/21100, Fax 294916. Spannend ist auch ein Besuch im Wolfspark und Expeditionsmuseum des Wolfsforschers Werner Freund in Merzig. Infos erhältlich beim Fremdenverkehrsamt Merzig, Telefon 06861/72120. In Wadgassen können Fans alter Zweiräder das Historische Zweiradmuseum in der Saarstraße 14 besuchen, da allerdings nur sonntags von 10 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet ist. Infos unter Telefon 06834/1682.Last but not least: der berühmte Aussichtspunkt Cloef in Orscholz. Von hier aus hat man den besten Blick auf die Saarschleife – das Postkartenmotiv par excellence.Literatur: Reiseliteratur zum Thema Saarland ist leider rar. Einen guten Überblick bietet der HB-Bildatlas Nr. 161 »Saarland« für 16,80 Mark. Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Restaurants sowie allgemeine Hintergrundinfos bietet der »Freizeitatlas Saarland«, VUD Freudenstadt, für 15,80 Mark (ISBN 3-923719-40-X).Zur Orientierung eignet sich die Generalkarte Nr. 15 (im neuen, abgespeckten »Pocket«-Format), Mairs Geographischer Verlag, im Maßstab 1:200000 für 9,80 Mark. Brauchbar ist auch die Deutsche Ausflugskarte Nr. 33 »Pfalz/Saarland-Nahe- Hunsrück«, im Maßstab 1:100000 für 12,80 Mark. Für Technik-Freaks empfiehlt sich die Karte »Technik-Touren« Nr. 23: Saarland und Westpfalz, Mairs Geographischer Verlag, im Maßstab 1:100000 für 8,80 Mark. Auf diesem Blatt sind sämtliche Highlights in Sachen Technik verzeichnet.Zeitaufwand: Zwei TageGefahrene Strecke: zirka 350 Kilometer

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