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Haute-Savoie, ein Vorzeige-Departement rund um den höchsten Berg Europas, mit klaren Seen, netten Dörfern und Städten sowie einem dichten Netz toller Straßen. Ein anspruchvolles Reiseziel also für jeden Alpen- wie auch Frankreichfan.

Anreise: Der schnellste Weg ins Haute-Savoie führt über die Schweiz. Per Autobahn (Vigentte!) geht´s von Basel über Bern entweder nach Montreux oder Genf. Beide Städte sind gute Ausgangspunkte für eine Tour in das südlich vom Genfer See gelegene Departement Haute-Savoie. Reisezeit: Je nach Schneelage lohnt sich der Besuch ab Ende Juni. Dann sind fast alle Pässe offen und man erspart sich frustierende Wendemanöver. Juli und August sind stark frequentierte Monate, Quartiere mitunter ausgebucht. Der September gilt vielen als schönster Monat für Alpenreisen. Im Oktober kann es dagegen schon wieder empfindlich kalt werden.Übernachten: Umfassend informiert der Hotel-Führer »En Rhône-Alpes« und der Camping-Führer »Campings En Rhône-Alpes«. Beide Werke sind beim französischen Fremdenverkehrsamt Maison de la France in Frankfurt erhältlich, Telefon 0190/570025. Außerdem lohnt sich ein Blick ins Internet. Unter www.cdt-hautesavoie.fr. finden sich viele praktische Reiseinfos. Da diese Region touristisch sehr gut erschlossen ist, herrscht an Unterkünften aller Art kein Mangel. Allerdings kann es in den Monaten Juli und August zu Engpässen kommen. Wer einen angenehmen Stützpunkt sucht, sollte es in der Auberge »La Cochette«, La Magne, 74410 St. Eustache, Telefon 0033/4/50320353, versuchen. Die nette Herberge liegt etwa 15 Kilometer südlich von Annecy entfernt.Sehenswert: Lohnend ist ein Besuch in der urigen Schnapsbrennerei Aravis in La Cluzas. Sehenswert sind auch die Ortschaften Morzine, Le Grand-Bornand, Samoens, Sixt-Fer-A-Cheval und Yvoire. Unbedingt zu empfehlen ist schließlich eine Fahrt mit der Eisenbahn Montenvers, die das Mer de Glace, den sieben Kilometer langen Gletscher am Mont Blanc, erschließt. Von Chamonix aus kann man mit einer Seilbahn hinauf zum Aiguielle du Midi fahren und einen sagenhaften Blick vom Dach Europas geniessen.Literatur: Erste Wahl für Alpen-Fans, die mit einem Motorrad unterwegs sind, ist vom Denzelverlag der »Große Alpenstraßenführer«. Nahezu jeder Pass, egal ob Asphalt oder Schotter, wird in diesem Werk ausführlich beschrieben. Die aktuelle Ausgabe gibt´s in jeder gut sortieren Buchhandlung und kostet 59 Mark. Lohnend ist auch ein Blick in »Alpen, Band 2« aus der Edition UNTERWEGS. Eine der insgesamt sieben ausführlichen Reisegeschichten informiert auch über die Haute-Savoie. Für 29,80 Mark im Buchhandel oder beim MOTORRAD-Shop, Telefon 0711/182-2424. Die besten Frankreich-Karten kommen natürlich aus dem Hause Michelin: Auf Blatt 244 im Maßstab von 1:200000 sind auch kleineste Wege in den französischen Alpen verzeichnet.Zeitaufwand: drei TageGefahrene Strecke: 700 Kilometer.

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