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Dänemark ist das Königreich der Inseln: Rund 400 Eilande machen den größten Teil des Landes aus. Dank ungezählter Fähren, Brücken, Tunnel und Dämme lässt es sich problemlos von Insel zu Insel springen.

Anreise: Dänemark – oder Jütland, wie das Festland nördlich von Schleswig-Holstein heißt – erreicht man über die A7 in Richtung Flensburg. Alternativ bietet sich im Norden die Fährverbindungen von Puttgarden auf Fehmarn nach Rødby an. Aus Nordost kommend ist die Fährpassage von Rostock-Warnemünde nach Gedser auf der Insel Falster eine gute Wahl. Die Fährkosten sind saisonabhängig. Die genannten Preise gelten für eine einfach Passage für eine Person mit Motorrad in der Vorsaison. Die Überfahrt von Rostock nach Gedser oder von Puttgarden nach Rødby kostet zirka 40 Mark. Die Inlandsfähre von Fynshav auf Als nach Bøjden auf Fyn schlägt mit etwa 23 Mark zu Buche, die Maut für die Nutzung der Storebæltbrücke beträgt rund 28 Mark.Reisezeit: Bevorzugte Reisezeit für Dänemark ist der Hochsommer. Allerdings ist das beliebte Ferienziel dann an vielen Orten hoffnungslos überlaufen. Auf den Straßen sind zudem zahlreiche Wohnmobile und Campingwagen unterwegs. Auch wenn es im Frühjahr- und Frühsommer noch etwas kühler sein sollte und nur abgehärtete Badewillige die Ostsee von der Seeseite nutzen, empfiehlt sich diese Jahreszeit besonders für eine Reise nach Dänemark. Oder man fährt im Spätsommer. Bereits ab Mitte August wird es in Dänemark wieder etwas ruhiger.Sehenswürdigkeiten: In den Museen auf den dänischen Inseln findet man vieles über die Frühgeschichte des Landes und das Leben der Wikinger. Das Museum Sønderborg Slot dokumentiert vor allem die Geschichte der deutsch-dänischen Kriege, die Ende des letzten Jahrhunderts die Stadt fast völlig zerstörten. Das bekannte Wasserschloss Egeskov auf Fünen ist im Sommer zwar überlaufen, lohnt aber wegen des angeschlossenen Auto- und Motorrad- Oldtimermuseums. Unter diesem Aspekt ebenfalls sehenswert: das Oldtimermuseum im Schloss Aalholm bei Nysted auf Lolland. Langelands Museum in Rudkøbing widmet sich der Stein- und Wikingerzeit. Bei der Ortschaft Humble auf Langeland befindet sich das Grab von König Humbles. Das »Mittelaltercenter« von Nykøbing auf Falster führt mit zahlreichen Exponaten zurück in die Vergangenheit. Das absolut sehenswerte Fjord- und Bæltcenter in Kerteminde widmet sich vor allem der dänischen Unterwasserflora- und Fauna. Das Storebæltcenter in Halsskov dokumentiert die Geschichte der gigantischen Storebæltbrücke. Die Natur ist in Dänemark sicherlich überall sehenswert, eine Fahrt zu den bis zu 130 Meter hohen Kreidefelsen von Møns Klint ist allerdings jedem zu empfehlen.Unterkunft: Gute Zeltplätze, auf denen auch Hütten gemietet werden können, finden sich nahezu überall. Ebenso herrscht an Jugendherbergen, Bed & Breakfast, Pensionen und Hotels kein Mangel. Wegen der gemütlichen Atmosphäre lohnt sich in Egernsund das Hotel Førgegaarden, Havnevej 2, 6320 Egernsund, Telefon/Fax 0045/74441200. Ein Einzelzimmer schlägt mit etwa 75 Mark zu Buche. Ebenfalls nett: Hotel Postgaarden, Strandgade 4-6, 4230 Skælskør, Telefon 0045/581914 -39, Fax 581914-38. Ein Einzelzimmer kostet etwa 110 Mark. Zuletzt sei noch das Motel Guldborg in der Guldborgvej 284a in Guldborg empfohlen, Telefon 0045/5477-1511, Fax –1311, Einzelzimmer für rund 80 Mark. Weiter Infos: Dänisches Fremdenverkehrsamt, Glockengießerwall 2, 20095 Hamburg, Telefon 040/320210 Fax: 32021111. Oder im Internet unter www.daenemark.dt.dk.Literatur: Empfehlenswert ist »Dänemark« von Marco Polo für 14,80 Mark. Ebenfalls gut für Selbstfahrer: der gleichnamige Polyglott-Reiseführer für 14,80 Mark. Der HB-Bildatlas über Dänemark stimmt hervorragend auf das Land ein und hält brauchbare Reisetipps parat, für 16,80 Mark. Wer noch mehr wissen will, greift zum DUMONT Richtig reisen für 39,80 Mark. Für eine Tour empfiehlt sich die Generalkarte Dänemark von Marco Polo im Maßstab von 1:200.000, die pro Blatt 8,80 Mark kostet.Zeitaufwand: fünf TageStreckenlänge: 1200 Kilometer

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