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Trotz der zwiespältigen Er-lebnisse von Jane und Thomas sind die USA nach wie vor
ein attraktives Reiseziel für Motorradfahrer. Der Mangel
an Kurven ist bei Anblicken wie dem Grand Canyon oder dem Monument Valley schnell verschmerzt. Hier geht es um Landschaften im XXL-Format!

D Anreise
Flüge in die USA werden in großer Anzahl in jedem Reisebüro angeboten. Je nach Reisezeit und Dollarkurs können die Preise jedoch stark variieren. Günstige Offerten finden sich in der Regel bei diversen Online-Börsen im Internet. Etwa www.travel-overland.de; www.skyways.de; www.usareisen.com (hier lassen sich neben den Flügen auch weitere Leistungen wie Hotels buchen). Wer spontan reisen oder seinen Trip kurzfristig angehen kann, dem seien günstigere Last-Minute-
Tickets empfohlen. Entsprechende Angebote finden sich im Internet unter www.ltur.de
sowie unter www.lastminute.de.
D Motorradmiete
und Touren
Das Angebot an Mietmotorrädern in den
USA (und besonders im Westen des Landes) ist enorm. Die Münchner Firma GS-Sport-
reisen beispielsweise (089/27818484; www.gs-sportreisen.de) vermittelt in nahe-
zu jeder größeren Stadt diverse Harleys
ab 60 Euro pro Tag sowie einige Modelle
japanischer Hersteller und von BMW. Das Unternehmen organisiert ebenso Transporte per Luftfracht, wenn das eigene Bike mit über den Teich soll.
Die Firma BTA (030/7879270; www.bta.de) verfügt ebenfalls über ein großes Kontingent an Mietmaschinen von Harley und Honda,
die ab 63 Euro pro Tag kosten. Zusätzlich bietet BTA geführte Touren durch die USA an.
Von Mexiko bis Alaska: Edelweiss Bike Travel (02681/5904; www.edelweissbike.com)
ist als Anbieter von organisierten Touren stark auf dem ganzen nordamerikanischen Kontinent vertreten.
Weitere Anbieter für Luftfracht: UTI (Telefon 02241/9518141, Herr Mikus); MBS-Aircargo (Telefon 02203/9338411, Herr Schuster);
Bikeworld-Travel (05231/580262, Herr
Bergmeier). Die Preise varieren je nach Gewicht, Dollarkurs und Sasion: einfach muss man mit mindestens 900 Euro rechnen.
Eine ausführliche Reportage über Motorrad-
transporte stand in MOTORRAD 1/2006.
D Dokumente
Wer einen deutschen, österreichischen
oder schweizerischen Pass besitzt, über
ein Rückflugticket verfügt und als Tourist nicht länger als 90 Tage in den USA bleiben möchte, benötigt kein Visum. Das Einreise-
prozedere für die USA kann bisweilen
langwierig und zudem sehr streng sein –
in den entsprechenden Reiseforen häufen
sich die Beschwerden über den rüden Ton und schikanöses Vorgehen seitens der US-Beamten. Ein Internationaler Führerschein ist bei Kontrollen hilfreich, und ohne Kreditkarte geht praktisch nichts in den Staaten.
D Literatur
Reiseführer über die USA gibt es viele, fast jeder Verlag bietet entsprechende Werke
an. Wer eine Reise dorthin plant, sollte sich jedoch unbedingt »USA – Der ganze Westen« aus dem Verlag Reise Know-How anschauen. Die aktuelle Ausgabe erscheint im Januar 2007. Auf 750 Seiten bietet dieser Reise-
führer Infos und Routenvorschläge in Hülle und Fülle. Preis: 23,50 Euro. Die Internetseite des Verlags (http://reisebuch.de) verfügt zudem über eine sehr ausführliche
Link-Liste zum Thema Reisen in den USA.
Gutes Kartenmaterial kommt von Hallwag: Die Blätter aus der Serie »USA Road Guide« decken das ganze Land im Maßstab 1:1200000 ab. Preis pro Karte: 8,95 Euro.

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