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Anreise: Mit dem Tunnelzug von Calais nach Folkstone (35 Minuten) kosten zwei Personen, ein Motorrad hin und zurück 361 Mark tagsüber und 224 Mark Nachttarif bei einem Aufenthalt bis zu fünf Tagen. Wer länger auf der Insel bleiben will, muss deutlich mehr berappen: 547 Mark tagsüber und 342 Mark Nachttarif. Info-Hotline 0180/5000248. Wen der halbstündige »Blindflug« im Tunnelzug stört, der kann für 166 Mark (ein Motorrad, zwei Personen für die einefache Fahrt) die 35-minütige Fährfahrt von Calais nach Dover buchen (Infoline 069/24246677). Auf der Insel geht es dann ab Folkstone und Dover auf der M20 nach London.Reisezeit: Witterungsbedingt ist der frühe Sommer und der Hochsommer zu empfehlen. Dann allerdings hat es in London relativ viele Touristen. Voll wird es aber auch auf den Motorradtreffen, und das ist natürlich spannend.Übernachten: Hotels gibt es zwar reichlich, dennoch empfiehlt es sich, vorher ein Zimmer zu buchen. Billig ist das Übernachten in der Metropole nicht. Einzelzimmer unter 100 Mark sind nur schwer zu finden. 120 bis 170 Mark für ein gutes, aber keineswegs luxuriöses Hotel sind realistisch. Selbst die günstigen Hotels rund um den Leinster Square in Chelsea kosten noch über 100 Mark pro Nacht. Tipp: Hotel Slavia, 2. Pembridge Sqare, London W2 4EW, Telefon 0044/17271316, EZ 150 Mark. Zentraler Kontakt: London Tourist Information Hotline 0044/1712449999, Fax 0044/1713419999, Internet http://www.tourist.co.uk/.Britische Zentrale für Fremdenverkehr, Westendstraße 16-22, 60325 Frankfurt, Telefon069/971123, Fax 069/97112424.Wechselkurs: Ein britisches Pfund entspricht derzeit zirka 2,95 Mark.Motorradtreffs: Das größte innerstädtische Motorradtreffen findet jeden Freitagabend an der Südseite der Chelsea Bridge bei der markanten Battersea Power Station statt und zieht sich bis in die Nacht hinein. Etwas außerhalb im Süden Richtung Leatherhead ist in Dorking Box Hill gelegen. Sonntagvormittag ist auf dem Parkplatz an Rykas Café einiges los. Ebenfalls am Wochenende ist im Nordosten an der A104 nahe Epping Forest in High Beach ein beliebter Treffpunkt. An allen Orten sind aber auch zu anderen Zeiten fast immer Biker anzutreffen. Nicht nur in England, sondern auch in Deutschland haben sich Streetfighter in der Motorradszene etabliert. Die meisten Fahrer treibt der Spaß an zu basteln und der Kick, aus dem Konfektionsmotorrad ein Einzelstück zu machen. Oft mit erheblichem Aufwand im Fahrwerks- und Motor-Tuning, um so eine Synthese aus Leistung und Look zu erschaffen. Längst ist man nicht mehr nur auf die Urform der nackten Suzuki GSX-R 1100 mit Superbikelenker und Doppelleuchten fixiert. Mittlerweile gibt es Umbauten fast aller Sportbikes LiteraturZur Einstimmung auf das London-Feeling sind die informativen Reportagen in dem GEO-Special London, 156 Seiten, 14,80 Mark, sowie dem Merian London, 138 Seiten, 14,80 Mark sehr empfehlenswert. Der London-Reiseführer aus dem VIS á VIS-Verlag bietet auf 435 Seiten für 48 Mark mit über 1200 Fotos sehr umfangreiche Informationen, die auch für wochenlange Aufenthalte reichen sollten. Nachtschwärmer, die die angesagten Szene-Clubs und -Restaurants besuchen möchten, kommen am Max City Guide London, Verlag teNeues, nicht vorbei. Für 12,80 Mark gibt’s auf 100 Seiten Adressen und Tipps fürs Nighlife. Vor Ort sollte man auf den »Time Out Guide London« von Penguin Books, zirka 30 Mark, zurückgreifen. Er erscheint regelmäßig und enthält viel aktuelle Tipps. Erhältlich an Kiosken oder im Buchhandel. Karten: London, Hallwag Verlag, 1: 17500, 12,80 Mark ; London Streetfinder Map (Nicholson) 1:12500, 7,50 Mark (vor Ort).Gefahrene Strecke: 400 KMZeitaufwand: Drei Tage

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