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Pampa, tropischer Regenwald und die Cataratas del Iguazú - wer zum Beispiel längere Zeit durch Südamerika reisen möchte, bekommt im Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Uruguay einen ersten Eindruck von der Vielfalt des Kontinents.

Anreise: Flugtickets von Frankfurt nach Buenos Aires gibt es bereits ab 1200 Mark. Der Reisepaß reicht für alle Länder Südamerikas. Da es weder in Argentinien noch in Uruguay Mietmotorräder gibt, muß das eigene Bike entweder per Schiff oder als Luftfracht dorthin transportiert werden. Bei Luftfracht gilt: Selbst organisieren spart Geld, kostet aber Zeit. Für den einfachen Transport nach Südamerika müssen ab etwa 1400 Mark gerechnet werden. Der Rücktransport ist, wenn vor Ort organisiert, wegen niedrigerer Frachttarife billiger und schlägt mit rund 1000 Mark zu Buche. Am besten Infos von mehreren Luftfracht-Speditionen einholen oder dirket mit den Frachtabteilungen der entsprechenden Fluggesellschaften verhandeln, die über die Zentrale des Frankfurter Flughafens (Telefon 069/6901) zu erreichen sind. Wer wenig Zeit hat, überläßt die Transport-Organisation besser Spezialisten. GS-Sportreisen aus München berechnet für den Transport (hin und zurück) einer 650er Enduro 3451 Mark. Bei zwei 650ern kostet es nur noch 2478 Mark pro Bike. Infos unter Telefon 089/27818484, Fax 089/27818481. Über den Seetransport informieren Speditionen, die sich auf Seefracht spezialisiert haben. Für das Motorrad wird offiziell kein Carnet de Passage mehr verlangt. Trotzdem bestehen die Zöllner am Hafen und Flugplatz von Buenos Aires oft auf der Vorlage des Carnet, das es gegen eine Kaution von 4000 Mark beim ADAC gibt.Reisezeit: Die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel sind konträr zu unseren. Im Hochsommer (Dezember bis März) ist mit schwüler Hitze zu rechnen. Angenehmer sind Frühjahr und Herbst. Die Atlantikstrände Uruguays sind im Januar und Februar zum Teil überlaufen, außerhalb der Saison aber fast menschenleer.Übernachten: Hotels und Hosterias in allen Orten, teilweise schon ab 16 Mark pro Person. Campingplätze sind - außer an der Küste - eher selten, Preise ab sechs Mark pro Nacht.Literatur: Das beste Werk ist für Südamerika-Fahrer nach wie vor das englische »South American Handbook« vom Footprint Verlag, das 74,80 Mark kostet und jedes Jahr aktualisiert wird. Ebenfalls eine gute Wahl: »Argentinien, Uruguay und Paraguay« von Reise Know-How für 44,80 Mark. Der argentinische Automobilclub ACA gibt Detailkarten für das ganze Land heraus, auf denen auch die Nachbarländer berücksichtigt werden. Die Karten erhält man im Land an jeder ACA-Tankstelle. Als Übersichtskarte eignet sich die R+V-Karte Südamerika im Maßstab von 1:4000000 für 19,90 Mark.Zeitaufwand drei WochenGefahrene Strecke 4000 Kilometer

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