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Afrika-Fans kommen in Kenia voll auf ihre Kosten: Wüsten, tierreiche Savannen, tropische Wälder, verschneite Gipfel - kaum ein anderes afrikanisches Land kann es mit der Vielfalt Kenias aufnehmen.

Anreise: Die Einreise auf dem Landweg von Tansania, Uganda oder Äthiopien ist zur Zeit völlig unproblematisch. Ebenso leicht läßt sich das Motorrad per Luftfracht nach Mombasa transportieren. Das Münchner Unternehmen GS-Sportreisen vefrachtet das Bike im Fly&Ride-Programm per LTU ab 2800 Mark hin und zurück. Das entsprechende Ticket für den Fahrer gibt´s ab 999 Mark. Infos: GS-Sportreisen, Nordendstraße 55, 80801 München, Telefon 089/27818484, Fax 27818481.Dokumente: Für Kenia genügt ein Reisepaß, der mindestens noch sechs Monate gültig ist. Ein Visum ist für Deutsche nicht erforderlich. Bei Einreise aus anderen afrikanischen Ländern ist ein internationaler Impfausweis erforderlich (unbedingt Vorsorge gegen Malaria treffen!). Fürs Motorrad braucht man ein Carnet de Passage, das es gegen eine Kaution beim ADAC gibt. Empfehlenswert sind internationaler Führer- sowie ein internationaler Fahrzeugschein.Klima: Motorradfahrer sollten die Regenzeit im März und April (meist heftige Regenfälle) sowie zwischen Oktober und Dezember (hauptsächlich Schauer) meiden. Die besten Reisemonate sind Januar und Februar. Während der heißen Trockenzeit lassen sich auch die Tiere in den Nationalparks auf ihrem Weg an die Wasserstellen am besten beobachten.Übernachten: In Kenia herrscht kaum Mangel an Unterkünften in allen Preisklassen. Ab zirka fünf US-Dollar gibt´s ein einfaches Doppelzimmer, dafür kosten die oft traumhaft gelegenen Lodges in den Nationalparks zwischen 50 und 100 US-Dollar. Vielerorts gibt es einfache Campingplätze.Literatur: Ein sehr guter Reiseführer ist »East Africa - a travel survival kit« von Lonely Planet für 38,50 Mark. Die Fülle an Infos ist konkurrenzlos. Zahlreiche Streckenbeschreibungen und Infos über alle Länder Afrikas stehen in »Durch Afrika« von Reise Know-How für 56,80 Mark. Aus dem gleichen Verlag kommt »Kenya« von Manfred Becker, für 39,80 Mark. Einen guten Überblick verschafft die Michelin-Karte »Süd- und Zentral-Afrika« im Maßstab 1:4000000 für 14,80 Mark. Im Maßstab 1:1100000 gibt´s von Nelles die Karte »Kenya« für 14,80 Mark.Zeitaufwand: drei WochenGefahrene Strecke: 1500 Kilometer

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